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Startseite > Presse > Publikationen > unispiegel > Januar, 1 / 2000

Grundordnung muss geändert werden

 
Großer Senat der Universität Heidelberg bildete beratenden Ausschuss
Der Große Senat setzte in seiner Sitzung Mitte Januar einen beratenden Ausschuss ein, der die Änderung der Grundordnung vorbereiten wird.

Das neue Universitätsgesetz Baden-Württembergs (UG) ist in Kraft getreten und zieht weitreichende Änderungen für universitäre Strukturen und Studienbetrieb nach sich. Auch die Grundordnung der Universität Heidelberg muss der Gesetzesnovelle angepasst werden.

Auflösung des Großen Senats im Herbst

Der Große Senat wählte – in einer seiner letzten Amtshandlungen vor der Auflösung im Herbst – sechs Professoren sowie je zwei Vertreter des wissenschaftlichen Dienstes, der sonstigen Mitarbeiter und der Studierenden in den Ausschuss. Kraft Amtes gehört dem Gremium der Vorsitzende des Großen Senats, Prof. Dr. Stefan Maul, an. Die gewählten Mitglieder sind: die Professoren Werner Hacke, Tonio Hölscher, Helmuth Kiesel, Peter Meusburger, Reinhard Mussgnug und Bernhard Schramm, für den Mittelbau Francisca Loetz und Margret Schuchard, für die "sonstigen Mitarbeiter" Gerd Apfel und Waltraud Reichling und für die Studierenden Kirsten Heike Pistel und Anoush Aghajani-Talesh. Zudem nimmt Frauenbeauftragte Prof. Silke Leopold beratend teil.

Frauenbeauftragte beratend tätig

Eine Reihe von Änderungen der Grundordnung sind durch die UG-Novelle erforderlich oder möglich geworden. So kann die Grundordnung zum Beispiel festlegen, dass das Rektorat um einen vierten Prorektor erweitert wird. Unter anderem muss auch die Repräsentanz der Gruppen bei den Wahlmitgliedern des Senats geändert werden: Standen bisher drei Professoren je einem Vertreter der drei anderen Gruppen gegenüber, so wird das Verhältnis jetzt 2:1:1:1 betragen.

Weitreichende Diskussionen wird die neue Bestimmung des Universitätsgesetzes mit sich bringen, wonach Fakultäten nur in Ausnahmefällen weniger als 20 Planstellen für Professoren umfassen dürfen.

Übergangsfrist bis 2002

Da für diese Umstrukturierung die Übergangsfrist aber erst am 31. März 2002 endet, schlug Rektor Prof. Dr. Jürgen Siebke ein zweistufiges Verfahren vor: Den Zuschnitt der Heidelberger Fakultäten soll zu einem späteren Zeitpunkt eine zweite Änderung der Grundordnung festlegen. Auch bei den Prodekanen sind Neuerungen zu erwarten: Laut UG-Novelle kann die Grundordnung jetzt bis zu drei Prodekane vorsehen.

Michael Schwarz

 

 

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Updated: 09.02.00