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Startseite > Presse > Publikationen > unispiegel > Januar, 1 / 2000

Was machen Heidelberger Studierende in ihrer Freizeit?

 
Die "Forschungsgruppe Freizeit" des Instituts für Soziologie der Universität Heidelberg gibt erste Ergebnisse zum Freizeitverhalten der Heidelberger Studierenden bekannt.

Von einer Freizeitkultur der Heidelberger Studierenden zu sprechen ist passé. Studentinnen und Studenten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Interessen an Hochkultur und häuslicher Tätigkeit: Die befragten Studentinnen präferierten sehr stark häusliche Tätigkeiten wie Basteln und Handarbeiten und sie gingen auch deutlich öfter in die Oper, ins Theater oder ins Museum. Dagegen zeigten die befragten Studenten mehr Interesse an geselligen Treffen in Kneipe, Disco, Kino und beim Spieleabend.

Auch innerhalb der Fachkulturen zeigten sich große Unterschiede: Hochkulturelle Aktivitäten werden deutlich häufiger von Studierenden der Sprach- und Kulturwissenschaften bevorzugt, während Naturwissenschaftler und Volkswirte sich eher als "Kulturmuffel" erweisen. Der Bereich der Alltagskultur, wozu nicht zuletzt auch die Kneipe zählt, ist wiederum fest in der Hand der Sozialwissenschaftler, Juristen und Volkswirte, während Naturwissenschaftler und Mediziner hier deutlich weniger aktiv sind. Dafür erweisen sich die Juristen und Mediziner als besonders engagiert in Sachen Sport, während Sprach- und Kulturwissenschaftler Massensportaktivitäten relativ distanziert gegenüber stehen. Nur im Bereich der häuslichen Tätigkeiten und im Interesse an Weiterbildung sind die Gemeinsamkeiten der Studierenden recht groß.

VD

 

 

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Updated: 09.02.00