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Startseite > Presse > Publikationen > unispiegel > Januar, 1 / 2000

Leibniz-Preis an Klaus Fiedler

 
Der Heidelberger Psychologe Prof. Dr. Klaus Fiedler ist einer von 14 Wissenschaftlern, die mit dem höchstdotierten deutschen Förderpreis ausgezeichnet werden.

Prof. Fiedler bekommt 1,5 Millionen Mark für seine Forschung, die unter anderem die Zusammenhänge zwischen Sprache und sozialer Wahrnehmung sowie Prozesse der sozialen lnformationsverarbeitung untersucht. Der 48-Jährige, dessen Fachgebiet die Kognitive Sozialpsychologie ist, beschäftigte sich nach seinem Studium der Psychologie an der Universität Gießen als wissenschaftlicher Mitarbeiter zunächst mit Fragen des computerunterstützten Unterrichts und dann der Sprachentwicklung. Von 1980 bis 1982 war er Habilitationsstipendiat der DFG und blieb bis 1991 an der Universität Gießen, zunächst als Hochschulassistent und dann als C2-Professor. Er nahm danach einen Ruf als Professor für Mikrosoziologie und Sozialpsychologie an die Universität Mannheim an und ist seit 1992 Professor für Sozialpsychologie an der Universität Heidelberg. Seine wissenschaftlichen Arbeiten zeichnen sich durch große Vielfalt aus: Neben allgemeinen psychologischen Fragestellungen beschäftigen Prof. Fiedler sozialpsychologische Themen wie Zusammenhänge zwischen Sprache und sozialer Wahrnehmung und Prozesse der sozialen lnformationsverarbeitung. Außerdem untersucht er, wie aus sprachlichen Merkmalen Ziele, Absichten und Einstellungen der jeweils Sprechenden erschlossen werden können – ein Forschungsgegenstand, der unter anderem wegen der Möglichkeit, Lügen anhand sprachlicher Merkmale aufzudecken, von großer Bedeutung ist.

Mit dem Leibniz-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sollen die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verbessert und ihre Forschungsmöglichkeiten erweitert werden. Sie werden von administrativem Arbeitsaufwand entlastet, und die Beschäftigung besonders qualifizierter jüngerer Wissenschaftler wird ihnen erleichtert. Beim Einsatz der Mittel wird den Preisträgern größtmögliche Freiheit eingeräumt.

Michael Schwarz

 

 

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Updated: 09.02.00