Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Startseite der Universität
Presse-Kontakt, WWW-Team Volltext-Suche, E-Mail-Suche, Datenbank-Suche Alle Seiten im Überblick English

Startseite > Presse > Publikationen > unispiegel > Januar, 1 / 2000

Neuer Blick nach Indien

 
Kooperation mit der University of Delhi
Ein Kooperationsabkommen regelt die erste offizielle Partnerschaft der Universität Heidelberg mit Indien und schafft eine neue Grundlage der Zusammenarbeit mit einer der größten indischen Universitäten.
Unterzeichnung des Abkommens

Professor Abas Ahmad, Prorektor der University of Delhi, und Rektor Professor Siebke bei der Vertragsunterzeichnung.

Nach mehrjähriger Vorbereitung wurde am 13. Januar 2000 zwischen der Universität Heidelberg und der University of Delhi ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Die Universität Heidelberg schuf dadurch eine solide Grundlage für ihre erste offizielle Partnerschaft mit einer indischen Universität. Der Vertrag institutionalisiert die Zusammenarbeit beider Universitäten.

Vor Unterzeichnung des Vertrages betonte Rektor Professor Dr. Jürgen Siebke das starke Interesse der Universität Heidelberg an einer Stärkung der Beziehungen beider Universitäten, da die Partnerschaft nicht nur über Länder-, sondern auch über Kulturgrenzen reiche. Auf indischer Seite begrüßten der Prorektor Professor Abas Ahmad und der Kanzler Ramalakant Panda die vertragliche Kooperation zwischen den beiden Universitäten, die beide mit ihrem breit gefächerten Angebot für Wissenschaftler viele Wege böten, den Vertrag auszufüllen.

In Indien ist die University of Delhi mit ihren 78 Jahren die älteste Universität und eine der akademisch renommiertesten. Mit 250 000 Studierenden, 15 Fakultäten, 20 Centers for Advanced Studies und 78 Colleges, die nach dem Modell von Oxford und Cambridge der Universität angegliedert sind, zählt sie zu den größten Universitäten des Landes.

Der Wissenstransfer zwischen den beiden Universitäten soll zukünftig weit über den bislang rein personenbezogenen Austausch hinausgehen, er soll auf allen Ebenen ausgebaut und intensiviert werden. Studierende können zunächst für einige Monate zu einem Praktikum an die Universität des Gastlandes gehen. Ebenso soll Doktoranden, Postdocs und Hochschullehrern ein Studienaufenthalt beim jeweiligen Gastgeber erleichtert werden.

Interdisziplinäre Arbeit

Die wissenschaftliche Zusammenarbeit konzentriert sich zunächst auf ausgewählte Problembereiche. Gemeinschaftlich und interdisziplinär wird in den Bereichen der Naturkatastrophen, der Wasserproblematik oder der Tropenmedizin geforscht. Daneben interessieren auch sozialwissenschaftliche Fragenkomplexe, so dass unter anderem zu Demokratie und Politikentwicklung gearbeitet wird.

Um den Vertrag umgehend mit Inhalt und Leben zu füllen, bildete sich noch am selben Tag im Südasien-Institut der Universität Heidelberg ein universitätsübergreifender Koordinationsausschuss.

VD

 

 

Zurück

Top

 

Universität | Fakultäten | Einrichtungen | Studium | Forschung und Kooperation
Stellenmarkt | Termine | Intern | Presse | Alumni/Fördervereine | Projekt IMPULSE
Ruperto Online | Kontakt | Suche | Überblick | English


Page maintained by Pressestelle der Universität Heidelberg,
presse@rektorat.uni-heidelberg.de.
Copyright © Pressestelle der Universität Heidelberg.
Updated: 09.02.00