Dr. Andreas HAMANN, Abteilung Innere Medizin I der Medizinischen Universitätsklinik und Poliklinik, erhielt den mit 7000 Mark dotierten Dr. Martini-Preis für seine Arbeit "Herstellung und Charakterisierung transgener Mäuse mit Überexpression von Nervenwachstumsfaktor (NGF) im braunen und weißen Fettgewebe".
Prof. Dr. Dr.h.c. Klaus HEITMANN, Romanisches Seminar, wurde zum Ehrenmitglied der Rumänischen Akademie der Wissenschaften ernannt.
Priv.-Doz. Dr. Barbara MITTLER Sinologisches Seminar, erhält in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis, der gemeinsam von der Bundesministerin für Bildung und Forschung und dem Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vergeben wird. Der nach einem früheren DFG-Präsidenten und Ehrensenator der Universität Heidelberg benannte Preis versteht sich als Anerkennung für herausragende wissenschaftliche Leistungen von Nachwuchsforschern. Barbara Mittler ist eine von sechs Preisträgern. Die einzelnen Preise sind mit jeweils 30.000 Mark dotiert.
Dr. Christa SCHEIDT-NAVE Wissenschaftliche Assistentin an der Abteilung Innere Medizin I der Medizinischen Universitätsklinik und Poliklinik, erhielt mit ihrer Arbeitsgruppe für die beste Posterpräsentation den 1. Preis der Deutschen Gesellschaft für Osteologie. Ihr Thema lautete: "Serum Interleukin-6 ist ein entscheidender Prädiktor für den Knochenmasseverlust in der frühen Menopause".
Prof. Dr. Radek SKODA, Kooperationseinheit Molekulare Hämatologie/Onkologie der Uniklinik und des DKFZ Heidelberg, wurde für seine Untersuchungen zu Bluterkrankungen mit dem mit 20 000 Franken dotierten Wilhelm-Ellermann-Preis ausgezeichnet.
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg hat zum ersten Mal den mit 5000 Euro dotierten Öffentlichkeitspreis für Medizinische Forschung vergeben, mit dem besonders leicht verständliche Texte honoriert werden. Einer der drei ausgezeichneten Wissenschaftler ist Dr. Jürgen WEITZ aus der Chirurgischen Universitätsklinik, dessen Arbeit den "Nachweis einzelner Krebszellen im Körper von Patienten mit Dickdarmkrebs zur Therapieoptimierung" zum Thema hatte.
Markus HAMMES und Axel NIEMANN teilen sich den erstmals durch die Fakultät für Physik und Astronomie vergebenen Otto-Haxel-Preis. Der Preis soll zukünftig in jedem Semester für herausragende Diplomarbeiten im Fach Physik vergeben werden und ist verbunden mit einer Urkunde und einem Geldpreis von 1000 Mark. Markus Hammes' Thema lautet: "Untersuchungen zur Speicherung und Kühlung dichter Atom-Ensembles in der gravito-optischen Oberflächenfalle", Axel Niemanns Arbeit trägt den Titel: "Stringtheorie und Kosmologie".