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Europäische Sichtweisen auf Patientenverfügungen

Pressemitteilung Nr. 143/2014
16. Juli 2014
Vortrag der Soziologin Ruth Horn in der Reihe „Forschen für morgen“

Patientenverfügungen in europäischen Ländern sind das Thema eines Vortrags, der am Mittwoch, 23. Juli 2014, im Rahmen der Reihe „Forschen für morgen“ an der Universität Heidelberg stattfindet. Die Soziologin Dr. Ruth Horn von der University of Oxford vergleicht mit Blick auf die Länder England, Deutschland und Frankreich die gesellschaftlichen Hintergründe der freiwilligen Verfügungen, die die Selbstbestimmung nicht mehr entscheidungsfähiger Patienten am Lebensende gewährleisten sollen. In ihrem Beitrag „Wer soll entscheiden? Europäische Sichtweisen auf Patientenverfügungen“ befasst sie sich mit Gesetzestexten, parlamentarischen und öffentlichen Debatten sowie Interviews mit Medizinern. Der Vortrag im Heidelberg Center for American Studies, Hauptstraße 120, beginnt um 19 Uhr.

Ruth Horn ist Ethics and Society Research Fellow am Ethox Centre der University of Oxford in England, einer multidisziplinären Einrichtung zur bioethischen Forschung. Nach dem Studium der Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Université Paris Diderot wurde sie an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris promoviert. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich ethischer Fragen und ärztlicher Praktiken am Lebensende, insbesondere befasst sie sich mit ländervergleichenden Analysen auf europäischer Ebene. In ihrem aktuellen Projekt untersucht Dr. Horn die Anwendung und Probleme in Bezug auf Patientenverfügungen in England, Frankreich und Deutschland. Obwohl alle drei Länder Gesetze zu Patientenverfügungen erlassen haben, bleibt deren Anzahl sehr gering, wobei die Gründe nach Angaben der Wissenschaftlerin verschieden sind und auf unterschiedliche kulturelle und gesellschaftliche Traditionen verweisen.

Mit dem Vortrag wird die zum Jubiläum der Universität Heidelberg begründete Reihe „Forschen für morgen“ fortgesetzt, in der renommierte Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen Fachgebieten über ihre Arbeiten berichten. Veranstalter ist das Gleichstellungsbüro der Universität Heidelberg in Zusammenarbeit mit Privatdozentin Dr. Dr. Eva Winkler, die am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) als Oberärztin in der Medizinischen Onkologie tätig ist.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 21.07.2014
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