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9. Dezember 2005

Gefahren von Bildschirm-Medien

Vortrag von Prof. Manfred Spitzer, Klinik für Psychiatrie, Ulm, am 11. Dezember 2005, 11.00 Uhr im Zoologischen Institut, Im Neuenheimer Feld 230 – Zusammenhang zwischen Gewalt in den Medien und realer Gewalt ist nicht mehr von der Hand zu weisen

Prof. Manfred Spitzer, Klinik für Psychiatrie, Ulm   
In seinem Vortrag wird Herr Prof. Dr. Spitzer die Gefahren von Bildschirmmedien aufzeigen.
Bild: privat

Die vielen Untersuchungen zur Gewalt im Fernsehen und neuerlich zur ganzen praktischen Einübung von Gewalt mittels des Mediums der Computerspiele geben Anlass, hier raschen Handlungsbedarf anzufordern. Der Zusammenhang zwischen Gewalt in den Medien und realer Gewalt ist nicht mehr von der Hand zu weisen und durch sehr viele Studien eindeutig belegt. Schließlich verursachen Massenmedien gesundheitliche Risikofaktoren, die zu Invalidität und Tod allein in Deutschland bei mehreren zehntausend Menschen jährlich führen.

Konnte man bis vor kurzem hierzu nur Vermutungen anstellen, so liegen mittlerweile erste empirische Untersuchungen vor, die zu Besorgnis Anlass geben. Die vom Medium Bildschirm (+ Lautsprecher) präsentierte Realität besitzt andere statistische Eigenschaften und eine geringere Kohärenz als die reale Realität, noch dazu sind die Bilder flach, lässt sich die Realität nicht anfassen, und es fehlt Geruch und Geschmack. Es wundert daher nicht, dass eine neueste Untersuchung einen Zusammenhang zwischen Fernsehkonsum in der ganz frühen Kindheit einerseits und Aufmerksamkeitsstörungen mit sieben Jahren andererseits nachweisen konnte.

Das Zoologische Museum ist am Vortragstag von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.



Rückfragen bitte an:
Prof. Dr. Volker Storch
oder Dr. Henner Hollert
Tel. 06221 545655 oder 545650, Fax 546162
Volker.Storch@urz.uni-heidelberg.de
Henner.Hollert@urz.uni-heidelberg.de

allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse

Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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