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17.Dezember 2005

Softwareschmiede SAP setzt ganz auf Bildung

Regionales Sponsoring will den Nachwuchs und die Wissenschaft zusammenbringen – RNZ-Projekt Kinder-Uni im Netz und Heidelberger Kinderuniversität der Ruperto Carola sind auch dabei

Die Softwareschmiede SAP hat sich entschieden. Beim regionalen Sponsoring setzt sie seit diesem Jahr ganz auf Bildung für Kinder und Jugendliche. Das breit gestreute Sponsoring gehört damit der Vergangenheit an.

250.000 Euro werden für das Engagement insgesamt ausgegeben. Mit von der Partie sind im nächsten Jahr wiederum die "Heidelberger Kinderuniversität" der Ruperto Carola und die "Kinder-Uni im Netz" (www.kinder-hd-uni.de) der Rhein-Neckar-Zeitung. Diese beiden Heidelberger Projekte werden in Zusammenarbeit mit der Zukunftsinitiative der Metropolregion gefördert. Entscheidend waren bei der Auswahl der Kinder-Uni-Projekte deren Modellcharakter und die Ausstrahlung in die ganze Region.

Softwareschmiede SAP setzt ganz auf Bildung
Die Walldorfer Softwareschmiede SAP konzentriert sich bei ihrem Regio-Sponsoring jetzt ganz auf den Nachwuchs und auf Bildung. In Zusammenarbeit mit der Metropolregion Rhein-Neckar werden im nächsten Jahr die Ruprecht-Karls-Kinderuniversität und die "Kinder-Uni im Netz" der Rhein-Neckar-Zeitung weiter gefördert.
Foto: Dagmar Welker

Das nach wie vor in Deutschland einzigartige Internetprojekt der "Kinder-Uni im Netz" hatte der Konzern schon vor zwei Jahren mit aus der Taufe gehoben. Die wissenschaftsjournalistische Arbeit der Mini-Journalisten soll 2006 durch Denkwerkstätten zu Forschung, Wissenschaft, Natur und Umwelt ergänzt werden. "Durch das Projekt werden der Dialog mit Wissenschaftlern und der Einsatz des Internets gefördert", freut sich Astrid Kasper, die bei SAP für die Betreuung der regionalen Projekte verantwortlich zeichnet

Schon seit 1999 engagiert sich die Walldorfer Firma für die Region. Galt es zunächst noch, möglichst breit möglichst viele Institutionen aus Kultur, Sport, Soziales und Wissenschaft zu fördern, geht es nun darum, das Profil des Sponsorings zu schärfen. Neu und kreativ müssen die Projekte immer noch sein, die sich um den Förder-Topf bewerben, aber jetzt kommt der Schwerpunkt Technologie und Wissenschaft dazu.

Auch die Bewerbung über das Internet unter der Adresse www.sap.de/regionales-engagement ist gleich geblieben, doch im Gespräch mit Kunden und dem Vorstand hat sich herauskristallisiert, dass die Konzentration auf Bildung und den Nachwuchs sich geradezu anbietet. Nicht zuletzt Vorstandssprecher Henning Kagermann liegt genau das besonders am Herzen. Schließlich sind hellwache Köpfe die Zukunft der Republik und der dort ansässigen Unternehmen natürlich auch. "Unser Spektrum ist immer noch breit", führt Astrid Kasper aus, "in diesem Bereich tummelt sich in der Region einiges". Das zeigt auch die Zahl der Bewerbungen. 260 Interessenten haben im nun zu Ende gehenden Jahr ihre Bewerbung abgegeben, 20 davon wurden letztlich ausgewählt.

Nach wie vor versteht die SAP ihren Einsatz als Initialzündung. Die Projekte sollen irgendwann auf eigenen Füßen stehen und zum "Selbstläufer" werden. Stärker als bisher sollen in Zukunft die einzelnen Projekte untereinander vernetzt werden – damit irgendwann einmal ein richtig regionaler Wissenskosmos entsteht.

Mit Unterstützung rechnen kann nun beispielsweise das Robotik-Labor des Leibniz-Gymnasiums in Neustadt an der Weinstraße. Die Zehntklässler bis Primaner sind so gut, dass sie schon hoch dekorierte Wettbewerbe gewonnen haben.

Eher etwas zum Anfassen ist die Zooschule des Heidelberger Tiergartens. 15000 junge Tierfreunde haben hier allein in diesem Jahr jede Menge über wilde Viecher gelernt, aber auch ganz handfest mit angepackt. Zwischen den Streicheleinheiten geht es ganz viel um Natur- und Artenschutz. "Die Kleinen sollen nachhaltig sensibilisiert werden", erklärt dazu Stephanie Raabe aus der Kommunikations-Abteilung des Software-Hauses.

Im Vergleich dazu noch in den Kinderschuhen steckt da die "One-World-Language School" des Heidelberger Deutsch-Amerikanischen Instituts. Doch auch hier geht es darum, Steppkes für Wissenschaft zu begeistern. Der Clou dabei: Das Ganze passiert auf Englisch. "So lernen schon die Allerkleinsten", erklärt Kasper, "dass in anderen Kulturen manche Dinge anders laufen".

Nach einer Pilotphase in trockenen Tüchern dürfte mit Hilfe des Sponsorings auch die Astronomieschule sein. Der Verein bietet Sternenkunde für Schüler und Lehrer. Sterne, Monde und Planeten finden eigentlich alle unheimlich spannend – und mit Hilfe der Astronomie kann es gelingen, Kinder und Jugendlich auch für Mathe, Informatik, Physik und Chemie zu begeistern.

Kirsten Baumbusch



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