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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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3. Dezember 2005

Ruprecht-Karls-Universität: Schmiede exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses

Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff: Ruperto Carola will Qualifizierung der Nachwuchswissenschaftler noch weiter verbessern – Ihren krönenden Abschluss werden die vielfältigen Bemühungen um den wissenschaftlichen Nachwuchs sehr bald in einer Graduiertenakademie finden

Als "Schmiede exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses" bezeichnete Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff die Ruprecht-Karls-Universität in seinem Grußwort zur feierlichen Verleihung der Ruprecht-Karls-Preise, des Fritz Grunebaum-Preises und des Umwelt-Preises der Viktor und Sigrid Dulger-Stiftung heute in der Alten Aula. Die Ruperto Carola wolle die Qualifizierung der Nachwuchswissenschaftler noch weiter verbessern, so Hommelhoff weiter. "Ihren vorläufig krönenden und weithin sichtbaren Abschluss werden die vielfältigen Bemühungen um den wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Heidelberg sehr bald in einer Graduiertenakademie finden."

Hier seine Rede im Wortlaut: "Seit einigen Jahren schon befindet sich die Hochschullandschaft in Deutschland in einem umfassenden und tiefgehenden Umbruch. Angestoßen vom Wettbewerb weit über die deutschen Grenzen hinaus bilden namentlich die Universitäten, aber auch die eine und andere Fachhochschule, ihre individuellen Profile aus. Die Ruprecht-Karls-Universität hat sich bereits seit langem als Forschungsuniversität über die ganze Breite ihrer Fächer hinweg positioniert – und als Schmiede exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses von den doctores bis hin zu ihren Habilitanden, Juniorprofessoren und Leitern von Arbeitsgruppen.

Mit Ihnen, den diesjährigen Gewinnern der Ruprecht-Karls-Preise, des Fritz Grunebaum-Preises und des Umweltpreises der Viktor und Sigrid Dulger-Stiftung, begrüße ich von Herzen gern die herausragenden Repräsentanten unseres exzellenten Nachwuchses; seien Sie, liebe doctores, mitsamt Ihren Verwandten, Partnern und Freunden herzlich willkommen.

Für die Universität Heidelberg gewinnt die Betreuung und Begleitung des wissenschaftlichen Nachwuchses stetig zunehmende Bedeutung. In ihrer Erfolgsbilanz will sich die Ruperto Carola an der Qualität und Zahl ihrer vollendeten Promotionen ebenso messen lassen wie an den Habilitationen und Juniorprofessuren, die Heidelberger Absolventen, wo auch immer auf der Welt, auf Zukunfts-verheißende Startpositionen getragen haben.

Unser Streben nach exzellentem Nachwuchs strahlt in diesen Wochen und Monaten, da die Fakultäten die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge konzipieren, auf deren Ausgestaltung aus: Allein ambitionierte und voll geforderte Studierende haben das Zeug, zu kreativen Doktoranden mit Fleiß, Ausdauer und Sensibilität für das Umfeld ihres Forschungsvorhabens heranzuwachsen. Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit prägen die Promotionsphase; sie kann deshalb, entgegen manchen Stimmen aus der Politik, kein dritter Studienabschnitt im Anschluss an den Master sein.

Hierauf haben sich die Leitungsorgane der Ruprecht-Karls-Universität, Rektorat, Universitätsrat und Senat, im vergangenen Sommersemester in leitenden Empfehlungen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg verständigt. Die Ruperto Carola will mit diesen Empfehlungen die Qualifizierung der Nachwuchswissenschaftler innerhalb eines Heidelberg-spezifischen Gesamtkonzeptes in mehreren Richtungen noch weiter verbessern – so etwa durch zeitliche Verdichtung schon der Promotionsphase auf der Grundlage verbesserter Organisationsabläufe, durch den Erwerb ergänzender und ummantelnder Zusatzbefähigungen sowie durch Rahmenbedingungen für gemeinsame Promotionsprogramme mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum oder den Max-Planck-Instituten, die zum Ruf der Ruperto Carola gewichtig beitragen. Ihren vorläufig krönenden und weithin sichtbaren Abschluss werden diese vielfältigen Bemühungen um den wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Heidelberg sehr bald in einer Graduiertenakademie finden. In ihr werden sämtliche Querschnittsfunktionen der Nachwuchspflege künftig gebündelt. Das neue College-Gebäude in der Heidelberger Altstadt bleibt unverändert der Traum aller Rektoratsmitglieder.

Exzellenter Nachwuchs muss ermutigt und mit herausragenden Leistungen angemessen und wahrnehmbar gewürdigt werden. Das soll heute geschehen. Deshalb nehme ich gern die Gelegenheit wahr, denen erneut von Herzen zu danken, die die Ruperto Carola immer wieder in die Lage versetzen, brillante Dissertationen und Habilitationen wie die heute zu würdigenden zu bepreisen. Mein tiefer Dank gilt der Stiftung Universität Heidelberg, Frau Roberta Grunebaum, deren Doré-Bibel die Hochschule für Jüdische Studien unlängst so anmutig repräsentiert und gewürdigt hat sowie Ehrensenator Professor Dulger und seiner Frau Gemahlin; Sie heute hier begrüßen zu dürfen, ist mir ebenso eine Freude, wie Herrn Kollegen Hölscher, dem diesjährigen Träger des Lautenschläger-Forschungspreises, für die Übernahme des Festvortrages und den Musikern zu danken. Alles zusammen macht Reiz und Charme der traditionellen Preisverleihung aus; herzlichen Dank.

Nun aber behände zu den Preisträgern des heutigen Tages, zu unseren doctores. Sie stehen im Mittelpunkt dieses Festaktes; sie haben sich ihren Erfolg mit Genie und Fleiß erarbeitet; Ihnen gilt der Glückwunsch Ihrer Ruprecht-Karls-Universität und mein ganz persönlicher, aber auch und vor allem der Dank Ihrer Alma Mater. Denn in ihren doctores spiegelt sich die Ruperto Carola gern" (Rektor Hommelhoff).



Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse




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