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30. November 2005

Oper ist nicht lustig

"Maskerade" im Romanischen Keller

Ein Opernhaus hat ein Phantom, das weiß jedes Kind. Folglich auch die in Ankh-Morpork, der Hauptstadt von Terry Pratchetts fantastischer Scheibenwelt, auf der sich wiedereinmal haarsträubendes zuträgt. In "Maskerade" von Terry Pratchett und Steven Briggs, szenisch umgesetzt von Florian Hartge und der Schauspielgruppe des Anglistischen Seminars der Heidelberger Universität, ist ein kriminalistischer Fall zu lösen: Wer ist das Phantom der Oper? Zum Glück kommen die zwei Hexen Gytha Ogg und Esme Weatherwax (herrlich gespielt von Simone Falk und Nicole Betz) auf ihrer Suche nach einem dritten Mitglied für ihren Hexenzirkel zufällig vorbei und können helfen.

Was auf den ersten Blick wie eine simple Parodie auf das berühmte Musical aussieht, ist in Wahrheit viel mehr. Da gibt es natürlich Christine (Danièle Linster), die bildhübsche, nur leider völlig untalentierte Opernsängerin. Aber eben auch Agnes Nitt (Farina Morawietz), die unter falschem Namen eine Sängerinnenkarriere starten möchte, wegen ihrer Leibesfülle jedoch diskriminiert und nur Leihstimme für Christina wird.

Das Operngeschäft ist nicht lustig, wenn es auch komische Seiten hat, weiß Mr. Bucket (Frank Bednarsky), neuer Besitzer des Hauses. Angetrieben von seinem Manager Mr. Salzella (Oliver Floca), schließt er trotz der Morde, horrender Ausgaben und etlicher Drohbriefe das Opernhaus nicht. Zum Glück für die beiden Hexen. So können sie das Rätsel lösen, bevor das Geheimnis, das hinter dem Vorhang von Loge acht lauert, noch mehr Opfer fordert. Das minimalistische Bühnenbild wurde allemal durch Enthusiasmus und beeindruckendes schauspielerisches Können wettgemacht.

Magdalena Tonner

Romanischer Keller Heidelberg, bis 3. Dezember. Karten: maskerade-group@gmx.de



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