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8. Dezember 2005

18 Heidelberger Hochschullehrer erhalten "Baden-Württemberg-Zertifikat für Hochschuldidaktik"

Einladung an die Medien: Prorektorin Prof. Dr. Silke Leopold würdigt das Engagement der Heidelberger Dozenten um eine Professionalisierung in der universitären Lehre (14. Dezember, 18.00 Uhr)

Wie sehr die Hochschulleitung die Verbesserung der Lehre auch als Exzellenz-Merkmal einer modernen, zukunftsorientierten Universität versteht, unterstreicht die Prorektorin für Lehre der Universität Heidelberg, Professor Silke Leopold, durch einen Empfang der diesjährigen achtzehn Absolventen des "Baden-Württemberg-Zertifikats für die Hochschuldidaktik" in der Bel Etage des Rektorats. Wir laden die Medien sehr herzlich dazu ein: 14. Dezember, 18.00 Uhr, Bel Etage (Alte Universität, Grabengasse 1).

Leopold betont: "Durch den Erwerb des Baden-Württemberg-Zertifikats für Hochschuldidaktik haben die Teilnehmer eine sehr gute Grundlage erworben, um Studierende zu einem aktiven Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden zu führen."

Zielgruppe der hochschuldidaktischen Weiterbildung sind zunächst alle Nachwuchswissenschaftler, die neu mit Lehraufgaben betraut sind. Aber auch Dozenten, die schon über eigene Lehrerfahrung verfügen und nach neuen Anregungen suchen, finden für sie passende Angebote: "Nach vier Jahren Lehre hatte ich den Wunsch, für mich und die Studierenden etwas verändern zu wollen – eigentlich hat man vorher nie gelernt, wie Seminare unter didaktischen Gesichtspunkten wirklich lernförderlich aufgebaut werden können", erläutert eine Absolventin des Zertifikats.

"Mindestens 200 Lehreinheiten haben die Absolventen des Baden-Württemberg-Zertifikates für Hochschuldidaktik in ihre eigene Weiterbildung investiert", erklärt Petra Eggensperger, Leiterin der Arbeitsstelle Hochschuldidaktik in der Abteilung Schlüsselkompetenzen der Universität Heidelberg. Das Zertifikat wird in einem Netzwerk mit allen Universitäten des Landes angeboten und ist an international anerkannten Standards orientiert. "In den angelsächsischen Ländern ist es längst Usus, dass sich Nachwuchswissenschaftler zu Beginn ihrer Lehrtätigkeit auch hochschuldidaktisch weiterbilden", so Eggensperger weiter, "verpflichtend ist dies in Deutschland zwar nicht, aber die große Nachfrage nach unseren Seminaren zeigt, wie viele Lehrende sich in dem Bereich der Hochschuldidaktik aus eigenem Engagement heraus weiterqualifizieren wollen".

Das Angebot in der Zertifikatsstruktur ist modular aufgebaut: nach dem insgesamt viertägigen Grundlagenseminar "Fit für die Lehre" werden die in der Präsenzveranstaltung gewonnenen Einsichten über Lehr-Lernprozesse in einem Coachingzyklus aus Supervision und Lehrhospitation auf die Alltagssituation in der Lehre angewandt (Modul I). Im zweiten Modul können die Teilnehmer aus verschiedenen Seminarangeboten, wie z.B. aktivierende Methoden, projektorientiertes Lehren oder auch Mitarbeiterführung im Labor, vier Themen auswählen, um die Weiterbildung auf ihre speziellen Bedürfnisse zu fokussieren. In Modul III werden die neuen Erkenntnisse und Einstellungen in eigenen hochschuldidaktischen Projekten umgesetzt. Die Teilnehmer erarbeiten beispielsweise Projektseminare, E-Learning-Module oder entwickeln neue Lernzielkataloge für Teildisziplinen. Begleitet werden diese Entwicklungsprozesse durch die Beratung der Arbeitsstelle Hochschuldidaktik. Neben diesen Fortbildungsseminaren bietet die Arbeitsstelle Hochschuldidaktik auch eine beratende Unterstützung für Lehrstühle oder Institute an, die an einer Um- oder Neustrukturierung ihrer Lehre interessiert sind.

In Heidelberg ist die Arbeitsstelle Hochschuldidaktik eingebunden in die Abteilung Schlüsselkompetenzen des Zentrums für Studienberatung und Weiterbildung, die nach dem eigens entwickelten Heidelberger Modell die Fakultäten und Institute bei der Verbesserung ihrer (Aus-) Bildungsqualität unterstützt. "Der Aufbau der Hochschuldidaktik war in Heidelberg ein organischer Prozess", so Dietmar Chur, Leiter der Abteilung Schlüsselkompetenzen. "Was zunächst mit schlüsselkompetenzfördernden Angeboten für Studierende und mit Tutorenschulungen begann, wurde schon bald auch von den Lehrenden der kooperierenden Fächer nachgefragt. So entwickelten wir den Basiskurs ‚Fit für die Lehre', der die Grundlage des hochschuldidaktischen Zertifikats bildet. Lehrende, die bereits zu Studienzeiten als Tutoren tätig waren, nehmen heute auch an hochschuldidaktischen Weiterbildungen teil und gestalten an ihren Fächern die Curricula mit. So unterstützen wir mit unseren Angeboten den Studienreformprozess an den Fächern und begleiten auch die Einführung der neuen Bachelor- und Materstudiengänge."



Rückfragen bitte an:
Petra Eggensperger, MA (Sussex)
Abteilung Schlüsselkompetenzen des Zentrums für Studienberatung und Weiterbildung
Bergheimer Straße 10, 69115 Heidelberg
Tel. 06221 542440, Fax 542434
eggensperger@uni-hd.de
www.schluesselkompetenzen.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse




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