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25. November 2005

To see or not to see – der Einfluss von Aufmerksamkeit auf die visuelle Wahrnehmung

Prof. Dr. Stefan Treue vom Deutschen Primatenzentrum, Göttingen spricht am 27.11.2005 um 11.00 Uhr im Institut für Zoologie, Im Neuenheimer Feld 230, über unsere Fähigkeit, aus der Fülle einströmender Informationen diejenigen auszuwählen, die uns gerade besonders wichtig erscheinen

Die menschliche visuelle Wahrnehmung ist hoch entwickelt. Trotzdem lassen sich an vielen Beispielen Fehlleistungen der Wahrnehmung und ihre Grenzen aufzeigen. Der Vortrag wird anhand solcher Beispiele anschaulich erläutern, welche grundlegenden Erkenntnisse über die Wahrnehmung sich die moderne Forschung (Wahrnehmungspsychologie, Hirnforschung, etc.) erschlossen hat. Besonderes Augenmerk wird dabei auf der visuellen Aufmerksamkeit liegen, unserer Fähigkeit aus der Fülle einströmender Informationen diejenigen auszuwählen, die uns gerade besonders wichtig erscheinen. Auch hier wird der Vortrag anhand von Beispielen verdeutlichen, wie sehr wir den großen Einfluss unterschätzen, den diese Fähigkeit auf unsere Wahrnehmung hat.

Mach-Bänder und Hermann-Gitter.
In seinem Vortrag "To see or not to see – Der Einfluss von Aufmerksamkeit auf die visuelle Wahrnehmung" wird Herr Prof. Dr. Stefan Treue an vielen Beispielen Fehlleistungen und Grenzen der Wahrnehmung aufzeigen. Mach-Bänder und Hermann-Gitter. In der linken Abbildung wird ein rampenförmiger Intensitätsverlauf dargestellt. An den Enden der Rampe kommt es zur Wahrnehmung von dunklen und hellen Bändern, die im physikalischen Reiz nicht vorhanden sind. Rechts ist ein gleichförmig graues Gitter dargestellt. Die Kreuzungspunkte werden deutlich dunkler wahrgenommen. Beide Phänomene lassen sich durch wechselseitige Hemmprozesse in retinalen Ganglienzellen erklären.
Bild: Privat

Das Zoologische Museum ist am Vortragstag von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet.



Rückfragen bitte an:
Prof. Dr. Volker Storch
oder Dr. Henner Hollert
Tel. 06221 545655 oder 545650, Fax 546162
Volker.Storch@urz.uni-heidelberg.de
Henner.Hollert@urz.uni-heidelberg.de

allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse

Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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