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21. November 2005

Zügiges Studium mit exzellentem Ergebnis

Heidelberger Medizinstudenten mit Spitzenergebnissen – Erfolgsbilanz des Reformcurriculums Heicumed hat sich verfestigt

Das erste Semester an der Universität Heidelberg hat für rund 450 Medizinstudenten vor wenigen Wochen begonnen. Ihre Chancen sind günstig, dass sie Prüfungsergebnisse und einen Abschluss erzielen werden, der über dem bundesweiten Durchschnitt liegt. Denn gerade veröffentlichte Ergebnisse zeigen, dass Heidelberg bei den Prüfungsergebnissen zur Spitzengruppe gehört.

Heidelberger Medizinstudenten üben an Trainingspuppen.
Heidelberger Medizinstudenten üben an Trainingspuppen.
Quelle: Medienzentrum Uniklinikum Heidelberg

"Jüngste Vergleichszahlen, die vom Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) veröffentlicht wurden, bescheinigen die hohe Qualität der Heidelberger Studenten und des Medizinstudiengangs Heicumed", erklärt Professor Dr. Franz Resch, Studiendekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg. In Baden-Württemberg haben die Heidelberger Medizinstudenten beim zweiten Staatsexamen im Sommer 2005 mit einer Quote von 78,9 Prozent sich an der Spitze der fünf medizinischen Fakultäten (Freiburg, Tübingen, Mannheim, Ulm, Heidelberg) in Baden-Württemberg platzieren können. Bundesweit nehmen sie nach Regensburg und Magdeburg den dritten Platz ein.

Bis vor wenigen Jahren bestand das Medizinstudium vor allem aus Vorlesungen und Kursen mit Frontalunterricht und dem Aneignen von Fakten. Bereits vor vier Jahren wurde das praxisnahe innovative "Heidelberger Curriculum Medicinale" Heicumed etabliert: Medizinstudenten lernen Beschwerdebilder von Patienten in klinische Zusammenhänge einzuordnen. Symptome wie "Kopfschmerzen" oder "Müdigkeit" werden fächerübergreifend behandelt, klinische Fälle an "simulierten Patienten", die von Schauspielern gemimt werden, gelöst, dabei kommunikative Fähigkeiten trainiert. Manuelle Fähigkeiten wie das Anlegen von Infusionen werden in einem "Skills Lab" erlernt. Klinische Fächer werden in Blockpraktika mehrere Wochen lang intensiv gelernt und praktiziert.

Neues Curriculum auch in der Vorklinik

Seit 2003 ist auch das gesamte vorklinische Studium der ersten vier Semester reformiert. Lernintensiv mit großen Grundlagenfächern wie Anatomie, Biochemie und Physiologie ist es zwar nach wie vor, doch wird heute verstärkt fächerübergreifend und in Kleingruppen gelehrt und gelernt. In den neu strukturierten interdisziplinären Seminaren wird anhand definierter Krankheitsbilder exemplarisches Wissen aller Grundlagenfächer vertieft.

"Heicumed-Vorklinik hat sich ebenfalls bewährt, das belegen die jüngsten Prüfungsergebnisse", berichtet Privatdozent Dr. Roman Duelli, der Leiter des Heidelberger Studiendekanats. So meldeten sich die Heidelberger Studenten zügig nach vier Semestern für den ersten Abschnitt der Ärztlichen Vorprüfung an; an anderen Universitäten wurden hier, begründet mit den hohen Lernanforderungen, immer häufiger Verzögerungen beobachtet. Von den 337 Heidelberger Kandidaten schafften nur 17 (5 Prozent) die schriftliche Prüfung nicht. Damit konnte sich Heidelberg unter den 37 deutschen Fakultäten auf Platz 6 verbessern.

Weitere Information im Internet:
www.heicumed.de
www.impp.de

Bei Rückfragen:
Sekretariat des Studiendekanats der Medizinischen Fakultät
Telefon: 06221 – 56 7399 oder 56 2716


Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 – 56 45 36
Fax: 06221 – 56 45 44
Handy: 0170 – 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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