zum Seiteninhalt
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Siegel der Universitaet Startseite der Universität Kontakt: Anschriften und Ansprechpartner Suche: Volltext; Personen; E-Mail; Forschungsdatenbank Sitemap: Seitenüberblick English

Startseite > Presse > Pressemitteilungen im Überblick >

11. November 2005

Abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit

Prof. Niemz ist Physiker und Romanautor

Sein nagelneuer Wissenschaftsroman ist fast noch druckfrisch und zählte bei der Frankfurter Buchmesse zu einem der Geheimtipps. Schließlich kommt es nicht alle Tage vor, dass ein Physiker über Nahtoderfahrungen schreibt. "Lucy mit c – Eine Reise durch Raum und Zeit" heißt das neue Werk von Markolf H. Niemz.

Der Autor, seit 1999 Professor für Medizintechnik/Biomedical Engineering an der Universität Heidelberg, nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit und erklärt ganz nebenbei auf 164 Seiten nicht nur Einsteins spezielle Relativitätstheorie, sondern auch den Welle-Teilchen Dualismus des Lichts. Die RNZ sprach mit Markolf H. Niemz.

Gleich zu Beginn konfrontieren Sie Ihre Leser mit der These, dass die Seele mit dem Tod auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt wird und dabei in einen Licht ähnlichen Zustand übergeht. Als Physiker erwartet man von Ihnen dafür Beweise. Gibt es die?

Beweise im naturwissenschaftlichen Sinne wird es hierfür wohl niemals geben. Allerdings beschreibe ich in meinem Buch fünf Indizien, welche diese These sehr wahrscheinlich machen. Z.B. würden wir – übrigens im Einklang mit Einsteins spezieller Relativitätstheorie! – ein helles Licht am Ende eines schwarzen Tunnels wahrnehmen, wenn wir uns beinahe mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen.

Wie entstand die Idee zu diesem Buch?

Inspiriert hat mich insbesondere eine virtuelle Fahrt mit Lichtgeschwindigkeit durch die Altstadt von Tübingen, welche kürzlich vom Institut für theoretische Astrophysik der Universität Tübingen simuliert worden ist und die man im Deutschen Museum sehen kann.

Sie setzen sich in Ihrem Buch intensiv mit Nahtoderfahrungen auseinander. Was interessiert Sie so sehr daran?

Mich fasziniert die Tatsache, dass es weit mehr Analogien zwischen den Naturwissenschaften und den Religionen gibt, als sich viele Wissenschaftler eingestehen wollen. Die Nahtoderfahrungen könnten dabei eine wichtige interdisziplinäre Vermittlerfunktion erfüllen. Allein die Tatsache, dass ähnliche Nahtoderfahrungen inzwischen aus allen Kulturkreisen geschildert werden, machen sie in meinen Augen so überaus glaubwürdig und wertvoll.

In "Lucy mit c" versuchen Sie einen Brückenschlag zwischen Physik und Theologie. Sind Sie gläubig?

Ja, ich selbst bin Christ. Und das immens große Harmoniebedürfnis unserer Natur nach Einfachheit und Symmetrie überzeugt mich von der Existenz eines Schöpfers.

Ingeborg Salomon

INFO: Markolf H. Niemz, Lucy mit c – Eine Reise durch Raum und Zeit, BoD-Verlag, 2005 14,80 Euro (ISBN: 3-8334-3739-1)



Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse

Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


Universität | Fakultäten | Einrichtungen | Studium | Forschung und Kooperation
Stellenmarkt | Termine | Intern | Presse | Alumni/Fördervereine | Projekt IMPULSE
Ruperto Online | Kontakt | Suche | Überblick | English


Page maintained by
Pressestelle der Universität Heidelberg,
presse@rektorat.uni-heidelberg.de.
Copyright © Pressestelle der Universität Heidelberg