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26. Oktober 2005

Patiententag des Tumorzentrums Heidelberg/Mannheim im Mannheimer Stadthaus

Unter dem Motto "Leben mit Krebs – gemeinsam handeln" veranstalten die Experten des Zentrums am Samstag, 5. November 2005, einen Patiententag

Immer wieder hört man von neuen Ergebnissen aus der Krebsforschung, Durchbrüchen in der Therapie bestimmter Krebsarten, verbesserten Behandlungsmethoden. Doch viele Fragen, die Krebskranke und ihre Angehörigen beschäftigen, kommen in der öffentlichen Diskussion zu kurz. Dies zu ändern, ist eine der Aufgaben, die sich das Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim gestellt hat. Unter dem Motto "Leben mit Krebs – gemeinsam handeln" veranstalten die Experten des Zentrums am Samstag, 5. November 2005, einen Patiententag im Mannheimer Stadthaus, N1. Die Informationsveranstaltung beginnt um 10 Uhr morgens und endet nachmittags gegen 17 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Patiententag des Tumorzentrums findet seit 2002 im jährlichen Wechsel in Heidelberg und Mannheim statt und wird in diesem Jahr von der III. Medizinischen Universitätsklinik und dem Onkologischen Arbeitskreis des Mannheimer Universitätsklinikums organisiert. Die Schwerpunkte der Veranstaltung sind in vier Blöcken zusammengefasst. Von 10.00 bis 11.30 Uhr beantworten Ärzte die Frage "Profitiert der Patient von der interdisziplinären Tumortherapie?" An den Beispielen Darmkrebs, Brustkrebs, Leukämie, Lungenkrebs und Prostatakarzinom wird die fachübergreifende Zusammenarbeit von Chirurgen, internistischen Onkologen und Strahlentherapeuten dargestellt. Zwischen 11.45 und 12.45 Uhr werden Antworten auf "Brennende Fragen bei Krebs" gegeben – es kommen Themen zur Sprache, die vor allem im Zusammenhang mit Krebsvorsorge oder einer erst kürzlich erfolgten Diagnose von Belang sind: "Warum gerade ich?", "Welche Untersuchung wann?" und "Macht Stress Krebs?"

Nach der Mittagspause geht es um 13.30 Uhr weiter mit einer Podiumsdiskussion, die den Titel der Gesamtveranstaltung aufgreift: "Leben mit Krebs – gemeinsam handeln". Geleitet wird die Diskussion von RNF-Chefredakteur Sascha Spataru. Teilnehmer der Diskussion sind die Mannheimer Professor Dr. Rüdiger Hehlmann (Direktor der III. Medizinischen Universitätsklinik), Professor Dr. Stefan Post (Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik), Professor Dr. Frederik Wenz (Direktor der Universitätsklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie), Professor Dr. Frank Melchert (Direktor der Universitäts-Frauenklinik), Professor Dr. Peter Alken (Direktor der Urologischen Universitätsklinik), Dr. Jürgen Brust (Schwerpunktpraxis Hämatologie und Onkologie) sowie Professor Dr. Anthony Ho (Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik V des Universitätsklinikums Heidelberg) und Professor Dr. Otmar Wiestler (Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums, Heidelberg).

Zwischen 15.00 und 17.00 Uhr finden einzelne Gruppengespräche mit Experten zu verschiedenen Krebserkrankungen statt. Die Themen im Einzelnen: Darmkrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs, Prostatakrebs, Blutkrebs und Stammzelltransplantation, Krebserkrankungen der Gallenblase und Bauchspeicheldrüse, Magen- und Speiseröhrenkrebs, Karzinome im HNO-Bereich, Hautkrebs, Lymphome und Plasmozytom, Leberkrebs, Blasen-, Nieren- und Hodenkrebs, Knochenkrebs und Weichteiltumoren/Sarkome, Tumoren bei Kindern, Hirntumoren, weibliche Genitaltumoren, Psychosoziale Betreuung. Darüber hinaus werden zahlreiche Selbsthilfegruppen mit Ständen vertreten sein.

Das Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim wurde 1979 gegründet und ist ein Kooperationsverbund von Heidelberger und Mannheimer Universitätskliniken, der Thoraxklinik Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums. Die Spezialisten in beiden Städten engagieren sich für verbesserte Früherkennung, Diagnostik und Therapien bei Krebserkrankungen. Durch enge Verzahnung von Grundlagenforschung und klinischer Forschung sollen neue Forschungsergebnisse den Patienten so rasch wie möglich zugute kommen.

Der Onkologische Arbeitskreis am Universitätsklinikum Mannheim ist eine seit 1973 bestehende Einrichtung und wird vom Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim getragen. In dem Arbeitskreis haben sich onkologisch tätige Kliniken und Institute am Universitätsklinikum Mannheim, kommunale und konfessionelle Krankenhäuser sowie niedergelassene Onkologen aus dem Rhein-Neckar-Kreis zusammengeschlossen. Er widmet sich insbesondere aktuellen interdisziplinären Patientenbesprechungen, der Erarbeitung und Aktualisierung standardisierter Richtlinien für Diagnostik und Therapie, onkologischen Fortbildungsveranstaltungen und der Unterstützung klinischer Studien.

Interessierte Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.



Rückfragen bitte an
Stefanie Müller
Universitätsklinikum Mannheim
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0621 3834098, Fax 383-2195
stefanie.mueller@klinikum-mannheim.de
www.klinikum-mannheim.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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