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7. Oktober 2005

Spitze genügt nicht, exzellent soll es sein

Universität erhält 500 000 Euro vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Die Universität Heidelberg ist in Forschung und Lehre bestens aufgestellt, und sie beteiligt sich an der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder, um noch besser zu werden. Kein Grund, sich jetzt entspannt zurückzulehnen, findet Rektor Professor Peter Hommelhoff. "Auf uns wartet viel Arbeit, denn wir müssen unsere Ressourcen noch besser nutzen und können uns keine Schwachstellen mehr leisten", unterstreicht Hommelhoff im RNZ-Gespräch.

Personalstruktur und ...

Gerade förderte der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die Ruperto Carola mit 500 000 Euro, um die Universität auf ihrem Weg zu mehr Autonomie zu unterstützen. Als eine von fünf Universitäten wurde Heidelberg bundesweit für das Programm "Die deregulierte Hochschule" ausgewählt, seine Eigenverantwortlichkeit voranzutreiben, um dann anderen Universitäten seine Erfahrungen zugänglich zu machen.

Rektor Hommelhoff ist besonders stolz darauf, dass Heidelberg als Volluniversität vom Stifterverband bedacht wurde. Mit dabei sind auch die drei Technischen Universitäten Darmstadt, Dresden und München sowie die Universität Göttingen; letztere ist eine Stiftungsuniversität nach niedersächsischem Recht mit einer völlig anderen Grundstruktur. "Das Land muss das geltende Recht öffnen, damit wir mehr Eigenverantwortung übernehmen können; es ist ein großer Vertrauensbeweis, dass man uns das zutraut", unterstreicht Hommelhoff.

Besonders in zwei Punkten wollen Arbeitsgruppen um Dr. Walter Kühme (Strategie und Kommunikation) aktiv werden. Zum einen will man die Personalstruktur sowie Besoldung und Vergütung unter die Lupe nehmen, zum anderen sollen Studien- und Lebensbedingungen der Studierenden einer genauen Analyse unterzogen werden. "Wir wollen wissen, welche Bedingungen Studierende brauchen, um erfolgreich zu einem guten Abschluss zu kommen", so Hommelhoff.

So könne es beispielsweise nicht angehen, dass bei den Juristen, "die als Fakultät gut aufgestellt sind", die Examensergebnisse der Studierenden sehr unbefriedigend seien. "Wir müssen die Spitze besser fördern und nach strukturellen Schwachstellen suchen", so Hommelhoff. Dass bei den Germanisten nur ein sehr geringer Prozentsatz überhaupt ein Examen ablege, könne ebenfalls so nicht hingenommen werden. "Wir sind eine Volluniversität und müssen in jedem Bereich Spitze sein", unterstreicht der Rektor.

Denn die Konkurrenz schlafe nicht, allein in Baden-Württemberg müssten acht hervorragende Hochschulen finanziert werden. In einer universitären Landschaft, die sich immer stärker differenziert, sei weitere Profilierung unerlässlich. Da der wissenschaftliche Etat in Zukunft nicht deutlich höher ausfallen wird, müssten die Ressourcen besser genutzt werden. Heidelberg sei zwar durch seine außeruniversitären Forschungsinstitute privilegiert, doch seien Max-Planck-Institute und DKFZ finanziell weit besser ausgestattet.

... Studienbedingungen erforschen

"Wir haben intern nichts umzuverteilen, wir brauchen Geld von außen", macht Hommelhoff deutlich. Die 500 000 Euro des Stifterverbandes machen hier den Anfang. Wenn Heidelberg im Wettbewerb um die Exzellenzinitiative nächstes Jahr in allen drei Säulen (Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte) auch die Nase vorn hat, öffnen sich neue Geldquellen. Fünf Jahre lang könnten dann jährlich 24 Millionen Mark an die Ruperto Carola fließen – und weitere Spitzenleistungen voranbringen.

Ingeborg Salomon



Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
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Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
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