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6. Oktober 2005

Rektor: Universität lässt sich ihren Campus nicht durch eine Straßenbahn innerhalb einer Hauptverkehrsader zerschneiden

Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff bei der heutigen Grundsteinlegung der Kinderklinik: Universitätsklinikum braucht die fünfte Neckarquerung – Die mit dieser Neckarquerung angezielten Verbesserungen für den Individualverkehr sind eingebettet in das Dreisäulen-Konzept der Universität mit der Parkraumbewirtschaftung als erster Säule und dem verbesserten öffentlichen Nahverkehr als zweiter

"In diesem Bau wird nicht allein Wissenschaft betrieben, vielmehr dient diese Kinderklinik auch und vor allem der Stadt Heidelberg und ihren Bürgern, aber auch der Region", sagte Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff heute bei der Grundsteinlegung im Neuenheimer Feld. "In der Angelika Lautenschläger-Klinik sollen die kleinen Patienten nach den jüngsten Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaften in den modernsten Einrichtungen behandelt werden." Das sei für die Stadt Heidelberg und für die ganze Metropolregion Rhein-Neckar "ein erheblicher Standortvorteil im Wettbewerb mit anderen Städten und Räumen".

Stifter Angelika und Manfred Lautenschläger (mit Enkel) bei der Grundsteinlegung, assistiert von Rektor Hommelhoff (rechts) und moderiert durch den Chef des Universitätsbauamts, Rolf Stroux.
Stifter Angelika und Manfred Lautenschläger (mit Enkel) bei der Grundsteinlegung, assistiert von Rektor Hommelhoff (rechts) und moderiert durch den Chef des Universitätsbauamts, Rolf Stroux.
Foto: Medienzentrum des Universitätsklinikums

Für die Stadt Heidelberg habe das Universitätsklinikum mitsamt seinen bald überwiegend sehr modernen Kliniken den besonderen Charme, dass dieser Standortvorteil die Stadt nichts koste: weder Investitionen, noch Betriebskosten mitsamt all jenen Risiken, die ein modernes Gesundheitswesen in sich birgt. "Über welchen Schatz die Stadt Heidelberg damit verfügt, kann ihr gewiss die Schwester Mannheim im Einzelnen erläutern" (Hommelhoff).

Deshalb erbitte die Universität von der Stadt und ihren Verantwortungsträgern in Politik und Verwaltung Verständnis dafür, dass ihr Universitätsklinikum im politisch gewollten Wettbewerb der Krankenhäuser Geld verdienen müsse - Geld, um den Krankenhausbetrieb auf höchstem Niveau fortzuführen und um in neue Anlagen investieren zu können - wie etwa in die unmittelbar benachbarte Strahlenklinik. "Zum Wettbewerb gehört die möglichst schnelle und unaufwändige Erreichbarkeit der klinischen Einrichtungen - vor allem für die Patienten und ihre Angehörigen. Deshalb braucht vor allen anderen das Universitätsklinikum die fünfte Neckarquerung. Wir sind zuversichtlich, dass die auch von uns mit bezahlte Umweltverträglichkeitsstudie bald den Weg frei machen wird", sagte der Rektor.

"Die mit der fünften Neckarquerung angezielten Verbesserungen für den Individualverkehr sind eingebettet in das Dreisäulen-Konzept der Universität mit der Parkraumbewirtschaftung als erster Säule und dem verbesserten öffentlichen Nahverkehr als zweiter." Welche Opfer den Angehörigen der Einrichtungen auf dem Neuenheimer Feld schon mit der ersten Säule abgefordert werden, hätten die Bürger Heidelbergs unlängst der Presse entnehmen können. Insoweit hoffe er auf eine sehr schnelle Verständigung mit dem Wissenschaftsministerium und mit der Politik.

"Für die Straßenbahn ins Neuenheimer Feld, die zweite Säule, hat sich die Universität unter meinem Rektorat stets stark gemacht und hierfür Vereinbarungen unter anderem mit dem Krebsforschungszentrum abgeschlossen. Nur eines muss allen Verantwortlichen in der Stadt klar sein: Den wissenschaftlichen Campus Neuenheimer Feld, diese geschlossene Fläche akademischer Exzellenz mit verheißungsvollen Zukunftsperspektiven, lässt sich die Universität nicht durch eine Straßenbahn innerhalb einer Hauptverkehrsader zerschneiden. Das muss verlässlich auch für die Zukunft sichergestellt sein; andernfalls steht die Universität für keine Straßenbahnverbindung ins Neuenheimer Feld zur Verfügung" (Hommelhoff).

Dank an den großzügigen Stifter Manfred Lautenschläger und an die Bundesrepublik Deutschland

"So wie Kinder trotz mancher Sorge und manchen Schmerzes für ihre Eltern ein Quell andauernder Freude sind, so erfreut uns auch die Kinderklinik in regelmäßigen Abständen von Herzen", hatte Hommelhoff seine Ansprache begonnen. Nach der Beurkundung der "wunderbaren Schenkung" von Ehrensenator Lautenschläger, in Gegenwart des Ministerpräsidenten Teufel, und nach dem ersten Spatenstich unter tatkräftiger Assistenz einiger Knirpse voll Eifer "haben wir heute das große Vergnügen, im kleinen, beinahe familiären Kreis den Grundstein für den Neubau der Angelika Lautenschläger-Kinderklinik des Universitätsklinikums Heidelberg zu legen". Wenn er sich dabei den Baufortschritt vor Augen führe, den die Kinderklinik mittlerweile in rasantem Tempo genommen habe, dann komme die Grundsteinlegung gerade noch rechtzeitig.

"Nur wenig später hätten wir die Grundsteinlegung gleich mit dem Richtfest verbinden können." Deshalb gelte sein ermunternder Dank heute zunächst und vor allem den Bauleuten, die schon so Ermutigendes geschaffen haben, und Herrn Stroux und seinem Team vom Universitätsbauamt.

"Mit ihrem herzlichen Dank an den großzügigen Stifter Manfred Lautenschläger und an die Bundesrepublik Deutschland verbindet die Ruprecht-Karls-Universität die Hoffnung auf einen ungestörten und plangerechten Ablauf der Bauarbeiten, um alsbald die Kinderklinik und danach hoffentlich sehr bald mit der Universitäts-Frauenklinik auch das Mutter-Kind-Zentrum in Betrieb nehmen zu können", schloss Hommelhoff.



Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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