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11. Oktober 2005

Am Morgen zur OP, am Abend nach Hause

Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg eröffnet Zentrum für Ambulante Orthopädische Chirurgie – Rund 1.200 Operationen im Jahr geplant

Die Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg hat Anfang Oktober 2005 ihr neues Ambulantes Operationszentrum in Betrieb genommen. In dem völlig neu gestalteten Kliniktrakt können künftig rund 1.200 Patienten im Jahr behandelt werden: Morgens kommen sie in die Klinik, spätestens gegen Abend können sie, falls keine medizinischen Gründe dagegen sprechen, nach Hause entlassen werden.

"Im Zentrum für Ambulante Orthopädische Chirurgie können wir unseren Patienten einen neuen Service bei höchster medizinischer Qualität anbieten", erklärt Professor Dr. Volker Ewerbeck, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg. Besonderer Vorteil der Klinik ist der Backup im stationären Bereich, der jederzeit eine umfassende orthopädische und internistische Patientenversorgung bis hin zur Intensivmedizin ermöglicht.

"Sowohl unsere Patienten profitieren von dem neuen Angebot als auch die Klinik", sagt Dr. Hermann Elbert, Kaufmännischer Vorstand der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg. Denn nun kann in den anderen OP-Sälen die Kapazität für größere Eingriffe, z.B. umfangreiche Eingriffe an Wirbelsäule, Hüft und Knie, erweitert werden. Außerdem wird die Klinik der wachsenden Nachfrage der Patienten und der Forderung des Gesetzgebers nach mehr ambulanten Eingriffen gerecht.

Schwerpunkte sind Sportverletzungen und Operationen an Hand und Fuß

Das Spektrum der Eingriffe, die in den beiden neuen OP-Sälen ambulant durchgeführt werden, ist breit: Ein Schwerpunkt liegt bei der Operation von Sportverletzungen, z.B. Eingriffe an Knie- oder Sprunggelenk, der Schulter oder am Ellenbogen sowie Kreuzbandplastiken. Ein weiterer Schwerpunkt sind handchirurgische Eingriffe sowie Operationen am Fuß, z.B. Zehenkorrekturen. Operiert werden Patienten aller Altersklassen: Vom Kind bis zum fitten Achtzigjährigen. Zunächst wird jeweils an drei Tagen in der Woche (Dienstag, Donnerstag, Freitag) operiert.

"Voraussetzungen für eine ambulante Operation sind, dass der Patient voraussichtlich keine stationäre medizinische Versorgung nach der Operation benötigt und sein soziales Umfeld den Heilungsprozess zu Hause nicht gefährdet", sagt Privatdozent Dr. Holger Schmitt, Leiter der Sektion Sportorthopädie.

Bei Patienten mit zusätzlichen gesundheitlichen Problemen, etwa einem Herzleiden, wird genau geprüft, ob eine ambulante OP möglich ist. Sollten bei den "gesunden" operierten Patienten dennoch Probleme nach der Operation auftreten, können sie jederzeit stationär aufgenommen werden. Die Notfallambulanz der Orthopädischen Universitätsklinik und der gesamte stationäre Versorgungsbereich sind rund um die Uhr geöffnet und können die Patienten ambulant oder stationär betreuen.

Hoher Service für Patienten und Angehörige

Das rund 2.000 Quadratmeter große Zentrum verfügt neben den beiden hochmodernen OP-Sälen über einen Narkose-Vorbereitungsraum sowie einen Aufwachraum, in dem die Patienten mit einer Videokamera überwacht werden. Daneben befinden sich freundlich gestaltete Warte- und Umkleideräume für die Patienten. Angehörige haben die Möglichkeit, in der Cafeteria oder sich in der parkähnlichen Anlage der Klinik aufzuhalten.

Direkt über dem OP-Trakt wurden Patientenzimmer eingerichtet, in denen sich die Patien-ten nach der Operation erholen und entspannen können. Ebenso wie im Wartebereich des OPs stehen Fernsehbildschirme zur Verfügung. Der Umbau des Traktes, in dem sich ein stillgelegter OP befunden hat, sowie die Einrichtung kosteten 2,8 Millionen Euro.

Von der Ambulanz ins OP-Zentrum – Zentrale organisiert Termine

Erste Anlaufstelle für eine ambulante Operation sind die Spezialambulanzen der Klinik, die sich mit dem jeweiligen orthopädischen Problem befassen und auch für die Betreuung nach der Operation zuständig sind. Dort wird nach eingehender Untersuchung festgestellt, ob der Eingriff ambulant vorgenommen werden kann. Dann wird der Patient an die zentrale Pati-entenstelle weitergeleitet, die den OP-Termin für ihn organisiert. Wann soll die OP stattfinden? Müssen noch weitere Untersuchungen zur Vorbereitung der Operation und der Narkose vorgenommen werden? Auch kleinere Eingriffe an Patienten, die sich in der Notfall-ambulanz vorgestellt haben, werden umgehend im neuen Zentrum vorgenommen, falls es der OP-Plan möglich macht.

Ein Tag vor der Operation finden die Vorbereitung auf die Narkose und das Aufklärungsgespräch statt. Die Narkosen werden so kurz und wenig belastend wie möglich gehalten.

Anfahrt und Parken sind für die Patienten und ihre Angehörigen kein Problem: Eine eigene Anfahrt zum OP-Zentrum mit Kurzzeitparkplätzen sowie ein eigener Parkplatz mit 30 Stellplätzen wurden angelegt.

Anlaufstelle für Termine
Zentrale ambulante Patientenverwaltung, 7 – 16 Uhr
Frau Mrosek, Tel: 06221-96 69 50

Ansprechpartner:
Professor Dr. Volker Ewerbeck
Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg
Telefon (Sekretariat) 06221 – 96 6302

Privatdozent Dr. Holger Schmitt
Leiter der Sektion Sportorthopädie
Telefon (Sekretariat) 06221 – 96 63 78



Fotos aus dem neuen OP-Zentrum können angefordert werden bei:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 – 56 45 36
Fax: 06221 – 56 45 44
Handy: 0170 – 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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