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18. Oktober 2005

Mehr Qualität durch Mindestmengen bei medizinischen Eingriffen

Bei Eingriffen an der Bauchspeicheldrüse ist das Universitätsklinikum Heidelberg Spitze – Sieben weitere Plätze unter den ersten zehn

Das Universitätsklinikum Heidelberg belegt bei den meisten der vorgeschriebenen Mindestmengen für Eingriffe und Operationen einen der ersten vier Plätze in Deutschland. Eine Spitzenstellung hat es bei großen Eingriffen an der Bauchspeicheldrüse (Pankreas, 374 pro Jahr), deren Zahl an den meisten der 34 Universitätsklinika in Deutschland bei unter 100 pro Jahr liegt.

Dies berichtete Dr. André Michel, Leiter der Stabsstelle Qualitätsmanagement und Medizincontrolling am Universitätsklinikum Heidelberg, bei einer Pressekonferenz am 18. Oktober 2005. Mindestmengen und die Erfüllung können einer der Indikatoren dafür sein, ob eine Klinik Eingriffe mit hoher Qualität anbietet. Sie sind im Qualitätsbericht der Kliniken enthalten, der seit Ende August 2005 von allen rund 2.200 Krankenhäusern im Internet veröffentlicht wurde. Für 2006 sind insgesamt neun Eingriffe mit Mindestmengen belegt (siehe Tabelle unten).

Das Universitätsklinikum Heidelberg belegt bei den meisten der vorgeschriebenen Mindestmengen für Eingriffe und Operationen einen der ersten vier Plätze in Deutschland.

Mindestmengen sind erstmals im April 2002 vom Gesetzgeber für Eingriffe festgelegt worden, bei denen durch eine Festlegung der Mindestanforderung eine Steigerung der Qualität in den Kliniken zu erwarten ist. Ihre gesetzliche Grundlage ist das SGB V. Beschlossen werden die Mindestmengen vom gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), bestehend aus den Spitzenverbänden der Krankenkassen, dem Verband der privaten Krankenversicherungen e.V. und der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V. gemeinsam mit der Bundesärztekammer und dem Deutschen Pflegerat e.V. Werden Mindestmengen unterschritten, droht ein Ausschluss von der Kostenübernahme durch die Krankenkassen im kommenden Jahr.

Die Mindestmengen-Vereinbarung legt fest: Für Operationsverfahren, bei denen ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Ergebnisqualität und Leistungsmenge hergestellt werden kann, müssen Krankenhäuser oder Ärzte diese Mindestmenge erbringen, um weiterhin an der Versorgung von Patienten teilnehmen zu können. Ausnahmen sind unter bestimmten Aspekten (z. B. Versorgungslage) möglich.

Den Qualitätsbericht des Universitätsklinikums Heidelberg finden Sie im Internet hier: http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/index.php?id=1779

Weitere Informationen: Dr. André Michel
Leiter der Stabsstelle Qualitätsmanagement und Medizincontrolling
Universitätsklinikum Heidelberg
E-Mail: andre.michel@med.uni-heidelberg.de



Rückfragen bitte an
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 – 56 45 36
Fax: 06221 – 56 45 44
Handy: 0170 – 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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