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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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21. Oktober 2005

Denkfabrik für kluge Knirpse

Die dritte Heidelberger Ruprecht-Karls Kinderuniversität startet am 5. November 2005 – Anmeldung ab sofort möglich

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Endlich ist es soweit. Zum dritten Mal nach 2003 und 2004 öffnet die Heidelberger Ruprecht-Karls Kinderuniversität ihre Pforten für kleine Nachwuchswissenschaftler. Passend zum "Jahr der Physik" dreht sich diesmal fast alles um physikalische Themen. Fast alles, denn auch der Frage, warum Harry Potter einen Talar trägt, der ansonsten doch Professoren vorbehalten ist, wird nachgegangen. Zusätzlich bleibt es, anders als in den Jahren zuvor, diesmal nicht bei Vorlesungen. In Workshops können die Mini-Studenten beispielsweise Roboter bauen, Farben ohne Pinsel mischen oder optische Täuschungen im Internet entdecken. Mit diesen neuen Angeboten wird die Kinderuniversität nicht nur reichhaltiger, sondern es machen auch immer mehr Institutionen dabei mit, wie etwa die Pädagogische Hochschule Heidelberg und das Explo- Heidelberg. Die SAP AG als Sponsor der Kinderuniversität ermöglicht den weiteren Ausbau im Sinne der Metropolregion.

Den Auftakt macht am Samstag, 5. November, um 14.00 Uhr Professor Joachim Wambsgans vom Astronomischen Recheninstitut mit einer Vorlesung über "Sonne, Mond und Sterne". Seit Jahrtausenden beobachten die Menschen den Sternenhimmel, doch erst seit es Teleskope und seit einigen Jahrzehnten auch Satelliten gibt, sind zahlreiche Informationen und auch Bilder zu den Planeten, den unzähligen Sternen und Galaxien dazu gekommen. So wissen wir heute, dass sich alles dreht. Die Erde dreht sich um sich selbst, der Mond um die Erde und die Erde, wie auch alle anderen Planeten des Sonnensystems um die Sonne.

Im Anschluss können die Jung-Studenten ihr neu gewonnenes Wissen in dem Workshop "Wie groß ist das Sonnensystem" von Dr. Cecilia Scorza de Appl vertiefen. Dabei geht es auf eine Reise von der Sonne über den Merkur bis zum äußersten Planeten des Sonnensystems, dem eiskalten Pluto. Dabei werden eigene Planetenmodelle und Raumsonden gebaut.

In der zweiten Vorlesung des Samstags zeigt Dr. Katja Mombaur vom Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen, wie Roboter laufen lernten. Das ist nämlich gar nicht selbstverständlich. In Science Fiction Filmen können sich Roboter zwar schon lange auf zwei Beinen bewegen, aber in der Wirklichkeit muss noch viel geforscht werden, bis es soweit ist. Dabei stellt sich natürlich auch die Frage, wozu wir Roboter eigentlich brauchen und auch darauf wird Katja Mombaur eine Antwort wissen.

Einen Workshop gibt es ebenfalls zu dem Thema Roboter und zwar am Freitag, 18. November, ab 15.30 Uhr. Hier gibt es nicht nur die Möglichkeit einen Roboter mit Lego selbst zu bauen, was eigentlich kinderleicht ist. Damit er aber selbstständig handelt, muss er an einen Computer angeschlossen werden. Doch wie lernt der Roboter, Hindernisse auf seinem Weg zu erkennen und darauf zu reagieren?

Zwei weitere Workshops zum Thema Physik gibt am Sonntag, 6. November, Jochen Luttenberger vom Explo Heidelberg. Um 14.00 Uhr geht es um optische Täuschungen, wie beispielsweise zwei nebeneinander verlaufende Linien, die sich scheinbar sogar durchbiegen. Ist das wirklich so – oder verlaufen sie nicht doch parallel? Der zweite Workshop um 16.00 Uhr beschäftigt sich mit der Mischung von Farben. Beim Mischen mehrerer Farben im Malkasten entsteht meist eine dunkle Mischfarbe. In dem Workshop werden stattdessen mit Scheinwerfern und Computern Farben gemischt und genauer unter die Lupe genommen. Diese beiden Workshops werden am Sonntag, 13. November, wiederholt.

Weitere Vorlesungen finden am Samstag, 12. November, statt. Am Vormittag um 10.00 Uhr wird eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen um Dr. Daniela Mauch von der Pädagogischen Hochschule erläutern, warum Harry Potter einen Talar trägt. Dabei geht es auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Gelehrtenkleidung und es wird geklärt, wieso der Doktorhut auch "Mörtelbrett" genannt wird. Wer danach Lust hat, einmal einen Doktorhut selbst herzustellen, kann dies im anschließenden Workshop angehen. Wer mag, darf einen echten Talar anprobieren und sich darin fotografieren lassen.

Um 14.00 Uhr geht es wieder um das Thema Physik. Professor Karlheinz Meier wird vorstellen, was in der Physik noch alles zu entdecken ist. Wer nämlich glaubt, dass bereits alles erforscht ist, weil es Kühlschränke, Computer und Internet gibt, liegt völlig falsch.

Zum Abschluss der Vorlesungsreihe steht noch einmal die Sonne im Mittelpunkt. "Gute Sonne – böse Sonne" lautet der Titel des Vortrags von Professor Michael Hausmann vom Kirchhoff-Institut für Physik. Denn die Sonnenstrahlen tun nicht nur gut, es gibt auch gefährliche Strahlen, die Krebs auslösen können.

Die Anmeldung ist über folgende Internetadresse möglich: http://www.kinderuni-heidelberg.de/. Hier gibt es auch weitere Informationen über die Veranstaltungsorte und zu den Terminen. Die Telefon-Hotline für die Anmeldung ist unter der Telefonnummer 06221 543659 von Montag, 24. Oktober, bis Freitag, 28. Oktober, von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr erreichbar. Anmeldeschluss: Freitag, 28. Oktober per Telefon, Montag, 31. Oktober per Internet, Alterstufe 10 bis 12 Jahre

Weitere Informationen: Dr. Michael Schwarz Pressesprecher der Universität Heidelberg michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de und Irene Thewalt presse@rektorat.uni-heidelberg.de


Weitere Informationen:
Dr. Jörg Kraus
Zentrale Universitätsverwaltung, Dezernat Forschung und Projektmanagement
Tel. 06221 542204
joerg.kraus@zuv.uni-heidelberg.de
www.kinderuni-heidelberg.de

Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse

Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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