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30. September 2005

Zwischen Kraftraum und Schule

Redakteure der Kinder-Uni besuchten den Olympiastützpunkt

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Was hat Heidelberg eigentlich mit der Olympiade zu tun? Auf den ersten Blick nicht sehr viel, aber gibt es da nicht den Olympiastützpunkt im Neuenheimer Feld? Was sich hinter dieser Einrichtung verbirgt, wollten die kleinen Redakteure der Kinder-Uni im Netz (www.kinder-hd-uni.de), dem wissenschaftsjournalistischen Projekt der Rhein-Neckar-Zeitung, herausfinden.

"In Deutschland gibt es insgesamt 20 Olympiastützpunkte", erklärt Marc Möllmann, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Stützpunktes. Heidelberg der Größte im "Ländle" und zählt auch zu den fünfgrößten in Deutschland. An jedem dieser Stützpunkte werden verschiedene olympische Sportarten gefördert. In Heidelberg sind dies beispielsweise Boxen und Schwimmen.

Redakteure der Kinder-Uni besuchten den Olympiastützpunkt   
Üben, üben, üben. Am Olympiastützpunkt wird den angehenden Spitzensportlern nichts geschenkt.
Foto: Zeeh

"Unsere Philosophie ist es, den Athleten komplett zu betreuen", betont Marc Möllmann. Deshalb sind nicht nur die Trainingsmöglichkeiten im Stützpunkt optimal, sondern es findet auch eine umfassende medizinische Betreuung statt. Damit die zukünftigen Olympiasieger aber nicht täglich von weit her anreisen müssen, ist in dem Stützpunkt ein Internat integriert. Das können besonders gute Sportler ab einem Alter von 14 Jahren besuchen. Deshalb arbeitet der Olympiastützpunkt eng mit den Schulen zusammen. Für Wettkämpfe bekommen die Sportler schulfrei, müssen den Lernstoff allerdings nachholen.

"Gibt es da überhaupt noch Freizeit?", fragen sich die Jung-Redakteure. Bei einer derartigen Belastung ist die medizinische Betreuung natürlich um so wichtiger. Deshalb hat der Olympiastützpunkt auch seine eigene medizinische Abteilung, an der Ärzte aus dem Universitätsklinikum arbeiten. Herzschlag und Atmung werden regelmäßig an so genannten Ergometern überprüft. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Ergometer, nicht nur das bekannte Laufband oder das Fahrrad, an denen der Sportler, verkabelt mit den Messinstrumenten, läuft oder Rad fährt. Ein Ruderer oder ein Kanut hat natürlich eine ganz andere Muskulatur als ein Läufer und deshalb gibt es für diese Sportarten im Olympiastützpunkt auch spezielle Ergometer.

Die kleinen Redakteure wollen natürlich einmal das Laufband testen. Bei einer Geschwindigkeit von 4,5 Kilometer pro Stunde kann man da noch im Schritt locker mithalten. Ab sechs Kilometer pro Stunde wird schon gejoggt, und dann wird es ernst. Immerhin kann auf dem Laufband eine Laufgeschwindigkeit von 36 Kilometer pro Stunde simuliert werden. Aber bis dahin kommen die Zehn- bis Zwölfjährigen Teilnehmer der Kinder-Uni im Netz natürlich nicht, denn selbst Ausdauersportler schaffen auf längere Zeit nur 20 Kilometer pro Stunde.

Über die verschiedenen Trainingshallen geht es zum Abschluss in den Kraftraum. Doch auch hier werden nicht einfach so die Gewichte gestemmt. Denn zunächst muss einmal überprüft werden, wo überhaupt Muskulatur noch zusätzlich aufgebaut werden soll, und um beispielsweise eine Abnutzung in der Wirbelsäule zu verhindern, wird genau geschaut, ob die rechte oder linke Schulter kräftiger entwickelt ist. Dementsprechend werden dann die Geräte eingestellt.

Ganz schön beeindruckt von dem Tages- und Wochenprogramm eines Spitzensportlers ziehen die Jung-Redakteure an diesem Abend nach Hause. Gar nicht so einfach, ein Olympiasieger zu werden.

Stefan Zeeh



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Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
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