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21. Oktober 2005

"International House" in Heidelberg eingeweiht

Ein Wohnheim für 185 Studierende aus aller Welt

Von Australien über Chile, Kirgistan und Tansania bis ins benachbarte Österreich: Ein Blick auf die Herkunftsländer der 185 Bewohner des "International House", des neuen Wohnheims des Studentenwerks Heidelberg, gleicht einem Streifzug über die Weltkarte. Nur 16 Monate nachdem der erste Spaten in den Boden des Neuenheimer Feldes 129 stach, kann heute die offizielle Einweihung stattfinden.

Auch wenn die Bauzeit wahrlich rekordverdächtig ist, war nicht das Streben nach Höchstleistung der Motor für das Unterfangen. Die große studentische Wohnungsnot – wie sie gerade zurzeit einmal mehr zutage tritt – war der Grund, warum sich Studentenwerk, Ruprecht-Karls-Universität und das Heidelberger Universitätsbauamt ein derart ehrgeiziges Ziel setzten.

Ehedem hatte man im Sommer 2003 nach der Fertigstellung des Max Kade Hauses ein Wohnheim Im Neuenheimer Feld 135 mit 76 Plätzen anvisiert (das übrigens als nächstes auf der Agenda des Studentenwerks steht). Doch mit Blick auf den Heidelberger Wohnungsmarkt, der sich im darauffolgenden Herbst den über 6000 Neuimmatrikulierten wie den schon länger Eingeschriebenen erneut von seiner wüstesten Seite zeigte, wurde ein anderer Gedanke geboren. Dieser Gedanke nahm bereits Ende des Jahres 2003 in der konkreten Entscheidung Gestalt an, ein Wohnheim Im Neuenheimer Feld 129 mit 185 Plätzen zu errichten, das zum Wintersemester 2005 bezugsfertig sein sollte.

Danach ging alles Schlag auf Schlag: Das Land Baden-Württemberg stellte den Bauplatz als Erbbaugrundstück zur Verfügung, die Stadt Heidelberg erteilte nach zwei Monaten die notwendige Baugenehmigung, Ende April 2004 folgte der erwähnte Erste Spatenstich und nur gut neun Monate später, Anfang Februar dieses Jahres, konnte Richtfest gefeiert werden.

Dass es überhaupt möglich war, sich einen solch straffen Zeitplan aufzuerlegen und diesen dann auch einzuhalten, gründet in einem besonderen Umstand: Das jüngste Wohnheim-Kind des Heidelberger Studentenwerks hat einen älteren Bruder, das beliebte und bewährte, 1997 erbaute Studentenhaus Im Neuenheimer Feld 133, dem es in Aussehen und Wuchs gleicht. Durch diesen Kunstgriff – ein praktisch baugleiches Gebäude zu erstellen – wurde es möglich, viele Schritte in der Planungsphase wesentlich zu verkürzen.

Selbstredend kostet ein zwölfgeschossiges Hochhaus viel, viel Geld: Finanziert wurde das jüngste Großprojekt durch Kredite, Eigenmittel und Zuschüsse, wobei das Studentenwerk bis an die Grenze des äußerst Möglichen gehen musste. 2,9 Millionen der Gesamtherstellungskosten von 8,2 Millionen Euro brachte das Studentenwerk selbst auf, weitere 3,9 Millionen Euro mussten auf dem Kapitalmarkt aufgenommen werden. Das Land hat einen Zuschuss von 1,4 Millionen Euro gewährt – allerdings sind die Verantwortlichen guter Hoffnung, dass dieser noch um 500 000 Euro aufgestockt wird.

Ein Kraftakt war es indes nicht nur, die zwölf Stockwerke in solch kurzer Zeit in den Himmel zu stemmen und das Ganze zu finanzieren, sondern schlussendlich auch den fristgerechten Einzug der 185 Bewohner des neuen Wohnheims zu organisieren. Fast 45 Prozent der angehenden Akademiker, die im "International House" ihre Heimstatt gefunden haben, stammen aus dem Ausland, denn diese Gruppe der Studierenden hat es auf dem hochpreisigen Heidelberger Wohnungsmarkt besonders schwer. Hilfreich sind da Mieten von 270 Euro für eines der 90 Einzelapartments oder von 255 Euro für ein Zimmer in den 23 Wohngruppen à vier Personen (daneben bietet das "International House" eine Behindertenwohnung für drei Studierende); zumal jeder Platz des Studentenhochhauses etwa 23 Quadratmeter Wohnfläche umfasst, voll möbliert ist und in den Mieten sämtliche Neben- und Betriebskosten enthalten sind – inklusive Strom, Kabel- und Internetanschluss.



Rückfragen bitte an:
Dieter Gutenkunst, Geschäftsführer, Tel. 06221 542640
Dieter.Gutenkunst@urz.uni-heidelberg.de

Renate Homfeld, Leiterin Abteilung Studentisches Wohnen
Tel. 06221 542656
Renate.Homfeld@urz.uni-heidelberg.de

Alexander Werschak, Pressesprecher
Tel. 06221 542644
pr.stw@urz.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse




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