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16. September 2005

"Weiße Rose" – Studentischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1942/1943

Ausstellung in der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg und dem Verein "Gegen Vergessen Für Demokratie e.V." – 30. September bis 13. November 2005

Nicht erst seit der Neuverfilmung "Sophie Scholl – die letzten Tage" stößt die Widerstandsgruppe "Weiße Rose" auf großes Interesse. Verdient hat dies auch eine von der "Weiße-Rose-Stiftung" erarbeitete Ausstellung. Sie ermöglicht auf 47 kombinierten Text- und Bildtafeln einen einprägsamen Einblick in die Geschichte des Nationalsozialismus. Mittendrin sind die Mitglieder der Weißen Rose: Nicht nur Hans und Sophie Scholl, Willi Graf, Christoph Probst, und Alexander Schmorell, sondern auch Professor Kurt Huber, Hans Leipelt, Eugen Grimminger, Falk Harnack, die Ulmer Abiturientengruppe, die Saarbrücker Gruppe und die Gruppe "Onkel Emil".

Wie sich all diese Menschen mit dem erklärten Ziel zusammenfanden, ihren Mitbürgern klarzumachen, dass sie einem Verbrecherregime dienten, gehört mit Sicherheit zu den ganz spannenden Passagen der Ausstellung. "Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique ‚regieren' zu lassen." Mit diesem Satz beginnt das erste Flugblatt der Weißen Rose. Ihre Verfasser haben es zusammen mit Freunden unter Lebensgefahr verteilt. Gleiches gilt für die folgenden fünf Flugblätter. Als Hans und Sophie Scholl nach der Tragödie von Stalingrad im Februar 1943 das sechste Flugblatt in der Münchener Universität verteilen, müssen sie und viele andere Mitglieder der Weißen Rose diesen Mut mit dem Leben bezahlen. Diese Ausstellung ist somit auch eine Aufforderung und Mahnung zum Nachdenken über Diktatur, Tyrannei und Unmenschlichkeit und den Geist und Mut, der nötig ist, sich ihnen entgegen zu stellen.

Am Dienstag, 18. Oktober 2005, 20 Uhr liest Hermann Vinke aus der von ihm verfassten Biographie "Fritz Hartnagel: Der Freund von Sophie Scholl"; gleichermaßen am Mittwoch, 19. Oktober 2005 , 11 Uhr (hier ist vor allem an Schüler und Studenten als Zielgruppe gedacht).

Von Donnerstag, 27. Oktober bis Mittwoch, 2. November 2005, zeigt die Kinogruppe: "Gloria & Gloriette", "Die Kamera" und "Studio Europa" den Film "Sophie Scholl – die letzten Tage".



Rückfragen bitte an:
Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte
Pfaffengasse 18, 69117 Heidelberg
Michael Braun, Museumspädagoge
Tel. 06221 91070 oder -12, Fax 910710
http://www.ebert-gedenkstaette.de
michael.braun@ebert-gedenkstaette.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse




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