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12. September 2005

Keine Nachwuchssorgen beim MLP-Basketcamp des USC Heidelberg

Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität und Pädagogische Hochschule Heidelberg bieten mit ihren Hallen hervorragende Möglichkeiten – 97 junge Teilnehmer sorgten für viel Bewegung unter den Körben

Wenn 194 Kinderaugen und 13 Erwachsene in die Kameralinse der Presse-Fotografen blicken, diese den Jüngsten kurz zuvor noch beim Camp-Shirt-Anziehen behilflich waren und dafür auf ihr Kommando hin mit Basketbällen beworfen werden, dann kann das wieder nur eines heißen: It's Camptime!

Fast 100 Kinder und Jugendliche spielten, trainierten, dribbelten und rannten während der letzten Sommer-Ferienwoche beim USC Heidelberg. Julian Debus gehört bereits zu den erfahrenen Camp-Kids. Der 14jährige hatte beim MLP-Camp 2002 mit dem Basketballspielen angefangen. Danach machte der bereits 1,90 m große Schüler gleich in einer der zahlreichen Jugendmannschaften des USC Heidelberg weiter. Seitdem ist er von diesem Sport so begeistert, dass er die meiste Zeit auf dem Freiplatz verbringt. "Dort ist in den Ferien aber nicht viel los", meint Julian, "und man kann da nicht richtig trainieren." Im Camp wollte er sich daher bei seinem Coach Jürgen Maaßmann verbessern, dem Teamkapitän des Zweitligisten USC-Heidelberg, und für die kommende Liga-Saison fit werden. Im Freibad faulenzen statt rennen und schwitzen in der Halle? "Interessiert mich nicht." Lieber will Julian hier neue Freunde kennenlernen, die Basketball genauso lieben wie er. "Das ist ein wichtiger, und sehr positiver Nebeneffekt, der oft nicht bedacht wird", sagt dazu Alexander Schönhals, hauptamtlicher Jugend-Übungsleiter beim USC und Auswahltrainer vom Basketballverband Baden-Württemberg. "Beim MLP-Camp lernen sich Spieler aus verschiedenen Vereinen kennen, und zwar nicht als Gegner, sondern als Partner und Freunde." Animositäten und fast "feindliches" Konkurrenzdenken nehme dann automatisch ab. Und diese Verhaltensweise komme ohnehin meist nicht von den Jugendlichen, sondern eher von manch übermotivierten Eltern.

MLP-Basketcamp des USC Heidelberg
Keine Nachwuchssorgen beim MLP-Basketcamp des USC Heidelberg
Foto : Weidenhammer

Die Sporthallen des Sportinstitutes der Universität und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bieten dafür hervorragende Möglichkeiten. 12 USC-Trainer leiten dort fünf verschiedene Leistungsgruppen. Die Nähe und die Essens-Qualität des Casinos im Olympia-Stützpunkt ist optimal. Dass direkt nebenan die japanische Fecht-Nationalmannschaft, das deutsche Volleyball-Juniorinnen-Team, einige kubanische Boxer und erstklassige Tischtennis-Auswahlsportler trainieren, macht das Ganze noch interessanter. Während der Mittagspause ist sowieso Kiebitzen angesagt: Beim Vorbereitungstraining der USC-Spieler von Trainer Markus Jochum. Deren Campbesuch ist dann traditionell wieder ein Höhepunkt. "Kannst du auch Dunking?", fragen mehrere 12Jährige den 2,03 großen, sympathischen Flügel-Spieler Maurice Linton, der erst wenige Tage vorher aus den USA zum USC-Team gestoßen ist. Klar kann der, packt einen Ball, springt weit und hoch und stopft ihn zum Staunen und zur Freude der Kinder krachend durch den Ring. Danach geben Maurice und seine Mitspieler zahlreiche Autogramme auf T-Shirts, Bälle und Sportschuhe. Denn wer weiß? Auch ein ,K.B.' Kevin Burleson hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt in Deutschland vor zwei Jahren beim MLP-Basketcamp in Heidelberg. In ein paar Wochen wird der beliebte EX-USC'ler -ausgestattet mit einem Millionenvertrag- die NBA-Fans mit seinen schnellen Dribblings und Zauberpässen verzücken.

Um den Basketball-Nachwuchs muss es einem in der Rhein-Neckar-Region überhaupt nicht bange sein. So wie vor einigen Jahren Pascal Roller sind viele von den jüngeren Campteilnehmern Anfänger, die beim Sportkooperationsprogramm des USC Heidelberg mit sechs regionalen Grundschulen den ersten Kontakt zur Sportart Basketball gefunden hatten. "Unser Ziel ist, dass die ,Camper' viel dazulernen, Spaß haben und die Motivation mitnehmen, in den Vereinen ihrer Nachbarschaft am regelmäßigen Training teilzunehmen", sagen dazu Schönhals und die anderen Trainer.

Das MLP-Basket-Wintercamp beim USC Heidelberg (keine Übernachtung!) findet statt vom 27. bis 30.12.2005. Infos dazu gibt es unter www.usc-hd.de

Oliver Weidenhammer



Rückfragen bitte an
Public Relations Oliver Weidenhammer
Hirschgasse 9
69120 Heidelberg
Tel. 06221 471184, Fax 473368
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Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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