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14. September 2005

Am Anfang steht immer eine Idee...

Was macht eigentlich eine Entwicklerin bei SAP? – Kinder-Uni im Netz auf Recherchetour bei Anne Wolf in Walldorf

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Wenn sich die Mini-Journalisten der "Kinder-Uni im Netz" (www.kinder-hd-uni.de) so richtig schlau machen, dann recherchieren sie nicht nur die Fakten, sondern wollen auch die Menschen dahinter kennen lernen.

Was liegt da näher, als zum Thema "Computer und Internet" einer waschechten Entwicklerin auf den Zahn zu fühlen? Und wo könnte das in der Metropolregion Rhein-Neckar sein, wenn nicht bei SAP? Gehört doch das Software-Unternehmen zu den ganz Großen und ist außerdem Hauptsponsor der "Kinder-Uni im Netz".

"Coole Architektur", da ist sich die elfköpfige Mannschaft der kleinen Reporter beim Anblick der SAP-Zentrale im Walldorfer Industriegebiet einig. Hier arbeitet die 40-jährige Anne Wolf und entwickelt Software. Die "Denkfabrik" ist richtig gut gesichert. Ohne persönliche Codekarte gibt es keinen Zutritt.

Die Entwicklerin Anne Wolf erklärt Computern, was sie zu tun haben. Die kleinen Redakteure der Kinder-Uni im Netz haben sie zu ihrem Werdegang befragt.
Die Entwicklerin Anne Wolf erklärt Computern, was sie zu tun haben. Die kleinen Redakteure der Kinder-Uni im Netz haben sie zu ihrem Werdegang befragt.
Foto: Pfeifer

Mit drei Kollegen teilt sich Anne Wolf einen großzügigen, aber schlichten Arbeitsraum. Klar dominieren hier Computer, aber auch alte Zeitungen liegen herum. "Washington Post" steht drauf, und das hat seinen Grund. Für diese berühmte amerikanische Zeitung haben die Entwickler gerade ein Programm geschrieben, mit denen Kleinanzeigen effizient erfasst werden können.

Ohne Englisch geht nichts im Berufsalltag der Entwicklerin, die eigentlich Lehrerin für Mathematik und Chemie werden wollte. Nach ihrer Doktorarbeit hat sie sich das doch noch anders überlegt und sich vor mehr als acht Jahren bei der Walldorfer Softwareschmiede beworben.

Bevor da jemand als Entwickler arbeiten darf, muss er in etlichen Kursen die ganz eigene Programmiersprache von SAP lernen. Deshalb haben viele der Mitarbeiter Mathematik, Physik oder Informatik studiert.

"Am Anfang stehen ein Kunde, der etwas braucht, und eine Idee", beschreibt die Fast-Pädagogin. Darauf folgt ein langer Prozess, in dem überlegt wird, wie das Ganze funktionieren könnte. Das wird dann in Befehle umgesetzt, und am Ende bekommt der Kunde eine CD mit dem Programm.

"Was passiert, wenn der Strom ausfällt?" Die Kinder-Reporter lieben praktische Fragen. "Wir haben Notstromaggregate", weiß Anne Wolf, "das dauert ein paar Sekunden, dann sind die Rechner wieder da." Natürlich gibt es für die Arbeit noch ein paar andere Bedrohungen. Deshalb müssen auch die Daten immer mit einem Passwort gesichert sein. Selbst wer nur kurz das Büro verlässt, um in einer der Café-Ecken auszuspannen, schützt seinen Computer mit dem "Klammeraffen"-Griff vor unbefugten Nutzern.

Dass Anne Wolf irgendetwas mit logischem Denken machen würde, war ihr schon als kleines Mädchen klar. "Mathe war mein Lieblingsfach", verrät sie, "das ist ein schönes Fach, da muss man nichts lernen, nur kapieren." Das kann Mini-Redakteur Rico bestätigen, auch Maximilian meint, dass seiner Ansicht nach Mathe wesentlich einfacher sei als Latein.

Wofür steht eigentlich die Abkürzung "SAP"? Das muss noch unbedingt geklärt werden. "Systeme, Anwendungen, Produkte", weiß die Fachfrau. Und das Beste daran, in Englisch funktioniert das mit "systems, applications und products" genauso.

Was macht so eine Entwicklerin in der Freizeit, wollen die Jung-Redakteure dann noch wissen. "Ich liebe es, im Biergarten zu sitzen und mir die Sonne auf den Kopf scheinen zu lassen." Außerdem spielt Anne Wolf gerne mit Freunden Karten und hört Jazz.

Kirsten Baumbusch



Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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