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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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26. September 2005

Silber für Heidelberger Geographen im Focus-Ranking

Geographie der Universität Heidelberg verbessert sich in der neuen Rangliste des Nachrichtenmagazins auf Platz zwei – Prof. Meusburger: "Trotz zweier unbesetzter Professuren und des Standortnachteils unserer fehlenden Geoinformatik" – Politologie auf Rang vier

Silber für die Heidelberger Geographen im neuen Focus-Ranking. Die Geographie der Ruprecht-Karls-Universität verbessert sich in der heute vorgelegten Rangliste des Nachrichtenmagazins auf Platz zwei. Für die Universität ein Grund zur Freude. Prof. Dr. Peter Meusburger, Erster Sprecher des Senats und selbst Wirtschafts- und Sozialgeograph, las die neuen Zahlen sehr aufmerksam und kommentiert: "Wir freuen uns über diesen zweiten Platz von ganzem Herzen. Unsere Verbesserung von Platz drei auf Platz zwei zählt um so mehr, als wir zwei unbesetzte Professuren und den Standortnachteil der fehlenden Geoinformatik kompensieren müssen." Die Heidelberger Politologie positioniert sich in dem Ranking auf Platz vier, Soziologie und Pädagogik im Mittelfeld.

Die Reputation der Heidelberger Geographie in Forschung und Lehre liegt laut Focus, der 3000 Wissenschaftler und 2200 Personalchefs befragte, in der höchsten Kategorie. Die Drittmittelquote, also Einwerbung von Forschungsgeldern pro Professor, stieg auf 69,2 (in tausend Euro). Im Gesamtscore verbesserte sich das Fach auf 63 Punkte.

Heidelbergs Geographie hat sich damit in einer sehr schwierigen Konkurrenzsituation verbessert. Den ersten Rang nimmt Bonn ein, für Meusburger kein großes Wunder, denn am Geographischen Institut der Universität Bonn gibt es 15 Professuren. In Heidelberg sind es, einschließlich des Südasien-Instituts, aber nur fünf, und zwei davon zurzeit nicht besetzt. Der Drittplatzierte Bayreuth hat immerhin elf Professuren (davon 7 Lehrstühle) für Geographie in seiner Geowissenschaftlichen Fakultät.

"Die Heidelberger Geographie konnte diese hervorragende Position erreichen, obwohl die Zahl der Professuren in den vergangenen 15 Jahren von neun auf fünf reduziert wurde und nun unser Fach zu den kleinsten Geographischen Instituten der ganzen Bundesrepublik gehört", sagt Meusburger. Der Erfolg wiege um so mehr, als Heidelberg – anders als alle Konkurrenten – noch keine Geoinformatik besitze, "was von vielen Studierenden als ein Standortnachteil gesehen wird und das Drittmittelaufkommen ungünstig beeinflusst" (Meusburger).

Auch bei anderen Indikatoren, die nicht in das Fokus-Ranking eingingen – wie die Zahl der Humboldt-Stipendiaten, Bundeskanzler-Stipendiaten und weiteren mehr – liegt Heidelberg an der Spitze. Die Heidelberger Geographie hat sich auch durch andere Innovationen wie die international sehr prestigereiche Hettner Lecture und durch früh verwirklichte Innovationen auf dem Gebiet der Lehre einen guten Namen gemacht. Auch bei der Betreuung der Alumni sind die Heidelberger Geographen Vorbild. Die Heidelberger Geographische Gesellschaft hat über 800 Mitglieder und ist nach Marburg die zweitgrößte der Bundesrepublik. Die Vorträge der Heidelberger Geographischen Gesellschaft werden jeweils von 300 bis 400 Zuhörern besucht.



Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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