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22. August 2005

Heiße Diskussionen auf Chinesisch

Vier Studenten des Sinologischen Seminars sind bei den "Intervarsity Debates" in Singapur dabei

Aus der Bibliothek des Sinologischen Seminars der Universität Heidelberg dringen für diesen Ort ungewöhnliche Begriffe: Es geht um Natrium-Pentobarbital, Selbstbestimmung und Komapatienten – noch dazu auf Chinesisch. Die vier angeregt diskutierenden Studenten wollen jedoch nicht ihr Studienfach wechseln, sie bereiten sich auf einen besonderen Wettbewerb vor.

Das Staatsfernsehen von Singapur und der Volksrepublik China haben zu den siebten "Intervarsity Debates 2005" in den südostasiatischen Stadtstaat geladen. Vom 29. August an debattieren ein Dutzend chinesische und ausländische Universitäten eine Woche lang auf Hochchinesisch um Preisgelder und Ansehen. Die Themen sind so vielfältig wie die Herkunftsländer der Gäste. Auf dem Programm stehen "Die Ehe ist das Grab der Liebe", "Lieber Jungen als Mädchen gebären" oder das große Themenfeld der Sterbehilfe.

Das Recht des Einzelnen auf Sterbehilfe werden die vier Heidelberger Sinologie-Studenten, laut Auslosung, im Halbfinale gegen nicht-chinesische Studenten einer Pekinger Uni ablehnen müssen. Ganz gerecht sei das nicht, finden sie. Unterstützung erhält das Quartett aber von oberster Stelle des Seminars. Barbara Mittler, Institutsleiterin der Modernen Sinologie, ist von den Fähigkeiten der Redekünstler überzeugt: "Die von uns vorgeschlagenen oder ausgewählten Teilnehmer können unserer Ansicht nach sehr gut Chinesisch und haben außerdem schon öfter Initiative gezeigt, die über das normale Maß hinausgeht", sagt die Professorin.

Die Stimmung ist bei den vier Studenten eine Woche vor dem Wettbewerb noch entspannt. Thomas Winsauer, Cora Jungbluth, Marina Rudyak und Oliver Radtke freuen sich auf die Metropole Singapur, in der bislang keiner von ihnen gewesen ist. "Außerdem bin ich sehr daran interessiert zu sehen, wie andere Unis Chinesisch lehren", sagt der 26-jährige Thomas Winsauer. "Die Aufregung kommt erst kurz vor dem Auftritt", meint seine Mitstreiterin Marina Rudyak, "aber wir gehen ja als Team in den Wettbewerb". Unterstützt werden die vier außerdem von ihrer taiwanesischen Sprachlehrerin Susan Stähle, die als Coach ebenfalls eingeladen ist.

Die besten Wünsche der Institutsleitung begleiten das Team, das am Samstag in den Flieger steigen wird. Barbara Mittler hofft augenzwinkernd, "dass sie mit Trophäen zurückkommen, die wir im Institut ausstellen".

Oliver Radtke



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Irene Thewalt
Pressestelle der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542311, Fax 542317
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