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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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1. August 2005

In Heidelberg die Sprache gewinnen und das Herz verlieren

Ferienkurs der Ruprecht-Karls-Universität mit 600 Teilnehmern aus 58 verschiedenen Ländern eröffnet

Jung und in Schwung ist er immer noch, und das, obwohl er seit 1926 in Heidelberg zu Gast ist: Der Internationale Ferienkurs für deutsche Sprache. Gestern wurde er in der Aula der Neuen Universität eröffnet. In den kommenden vier Wochen werden 600 Teilnehmer aus 58 Ländern ihre Sprachkenntnisse verbessern und neue Freundschaften schließen.

Lange muss Marina Waag nicht darüber nachdenken, ob es ihr in Heidelberg gefällt. "Besonders gelungen ist die Organisation des Kurses," sagt sie in perfektem Deutsch, während sie über das ganze Gesicht strahlt. Am 27. Juli hat sie die lange Reise aus ihrer Heimat Kasachstan angetreten, um die Kurpfalz kennen zu lernen und in einem der Sprachkurse ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Die 21-Jährige hat bis zum 24. August neben dem Sprachkurs die Gelegenheit zahlreiche Vorträge zu hören, Filme zu sehen, Konzerte zu besuchen oder an eintägigen Ausflügen nach Köln, Trier oder Bamberg teilzunehmen. Am meisten freut sich Marina Waag dabei auf die Verständigung mit allen Teilnehmern aus den unterschiedlichsten Erdteilen.

Prorektor Jochen Tröger eröffnete unter dem diesjährigen Rahmenthema "Auf der Suche nach dem neuen Europa" den Ferienkurs. Natürlich gibt es auch in anderen deutschen Städten ähnliche Kurse. Doch Heidelberg liegt in der Beliebtheitsskala ganz vorne. Das liegt nicht nur an dem einzigartigen Flair, sondern auch daran, dass der Ferienkurs der Heidelberger Uni mit seinem umfangreichen Programm einzigartig in Deutschland ist – und der größte obendrein. Nicht nur für Studenten, sondern auch für ausländische Deutschlehrer bietet er die Möglichkeit sich weiterzubilden.

"Einige Lehrer kommen schon seit vielen Jahren regelmäßig im August nach Heidelberg," so Joachim Gerke, Dezernent für Internationale Angelegenheiten und seit mittlerweile acht Jahren Leiter des Ferienkurses. Diese Aufgabe bereitet ihm neben der täglich Arbeit am meisten Freude. In seiner Begrüßungsrede sprach er von den zahlreichen Möglichkeiten, die ein solcher Kurs den jungen Menschen bietet. Außerdem fügte er schmunzelnd hinzu, "dass die Universität keine Haftung übernimmt, wenn man sein Herz an oder in Heidelberg verliert. "Almuth Bofferding koordiniert seit neun Jahren alle Veranstaltungen und Kurse. Sie sprach von der Frische und dem Schwung des Kurses. Das sei nur aufgrund der immer wieder neuen Teilnehmer möglich.

Marina Waag hat es plötzlich eilig. Sie will sich noch zu einer Fahrt nach Köln anmelden. Dort wohnt ihre Freundin. Bis Mitte August wird sie auch in Heidelberg viele neue Freundschaften schließen können.

Nina Lutz
Rhein-Neckar-Zeitung



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