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23. Juni 2005

Partnerschaft der ältesten Unis

Montpellier und Heidelberg feiern ihre 50 Jahre alte freundschaftliche Verbindung

OB Weber begrüßt Dominique Périère und Jean-Marie Miossec (hinten) von den Unis Montpellier.
OB Weber begrüßt Dominique Périère und Jean-Marie Miossec (hinten) von den Unis Montpellier.
Foto : Kresin

Heidelberg und Montpellier feiern das fünfzigjährige Bestehen ihrer Uni-Partnerschaft. Oberbürgermeisterin Beate Weber, Rektor Peter Hommelhoff und Wissenschaftsminister Peter Frankenberg zogen beim Empfang der Stadt eine durchweg positive Bilanz der freundschaftlichen Bande. Vom 5. bis 9. Oktober soll das Treffen in Montpellier fortgesetzt werden.

Joachim Gerke vom Akademischen Auslandsamt der Universität ist vollauf zufrieden mit den letzten Tagen: "Es war wirklich ein hervorragendes Treffen, denn jeder war sich dessen Wichtigkeit bewusst. Der Freundschaftsvertrag von 1955, direkt nach dem zweiten Weltkrieg, war nämlich etwas ganz besonderes." Das stimmt allerdings: Es war kaum zehn Jahre nach Kriegsende, da beschlossen Studenten, in Heidelberg und Montpellier eine deutsch-französische Zusammenarbeit einzuleiten. Aber eben nicht auf Regierungsebene, sondern freundschaftlich: Man wollte nicht zwischen bürokratischen Fragen aufgerieben werden.

Schon zwei Jahre später unterzeichneten die medizinischen Fakultäten einen Freundschaftsvertrag, der "in guten und in schlechten Zeiten" Bestand haben soll. Noch einmal zwei Jahre später wurde der Vertrag auf alle Studenten der Unis ausgeweitet. Seit 1962 gibt es eine Städtepartnerschaft und seit 1966 ein Heidelberg-Haus in Montpellier, in dem deutsche Kultur und Sprache der französischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen.

Aber warum damals Montpellier? Für Diether Raff, der als einer der ersten Studenten in der französischen Partnerstadt studierte, eigentlich "schwer nachzuvollziehen". Der Professor hatte die Organisation des Treffens übernommen. Von den damaligen Pionieren lebt allerdings nur noch einer: Gert Reinhart, wie Raff Professor in Heidelberg. Eine Rolle für den Erfolg der Partnerschaft mag, so Raff, gespielt haben, dass Montpellier die älteste französischen Universitätsstadt ist, mit der ältesten medizinischen Fakultät. Gewisse Gemeinsamkeiten gab es also schon, aber im Vordergrund standen damals vielmehr die menschlichen und wissenschaftlichen Beziehungen.

Klarer ist die Frage für Aicha Belkalai zu beantworten. Sie ist eine der Studentinnen aus der französischen Delegation und sieht klare Gemeinsamkeiten der Städte. "Beides sind Universitätsstädte mit vielen Studenten", erklärt sie, "Montpellier ist allerdings größer und hat eigentlich drei Unis." Sie hat sich aber direkt wohlgefühlt ein Heidelberg, gleich ein bisschen zuhause.

Ein bisschen störend an solchen Treffen ist nur immer, dass man so wenig Zeit hat, finden die französischen Studenten. Gerne hätten sie sich noch eine Nacht in Heidelberg um die Ohren geschlagen oder wären einfach durch die Stadt flaniert. Stattdessen gibt es ein festes Programm. Aber vielleicht kommen sie noch einmal wieder – dann mit mehr Freizeit im Gepäck oder für ein ganzes Semester.

phe



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Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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Irene Thewalt
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