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7. Juli 2005

Lautenschläger-Forschungspreis 2005 an Prof. Dr. Tonio Hölscher

Der mit 250 000 Euro dotierte Lautenschläger-Forschungspreis 2005 geht an den Altertumswissenschaftler Professor Dr. Tonio Hölscher – Der polnische Wissenschaftsminister Michal Kleiber wird den Preis am 23. September in der Alten Universität in Heidelberg überreichen

Tonio Hölscher, Professor für Klassische Archäologie am Institut für Altertumswissenschaften der Universität Heidelberg  
Professor Tonio Hölscher
Foto : Hubert Vögele

Tonio Hölscher, Professor für Klassische Archäologie am Institut für Altertumswissenschaften der Universität Heidelberg, erhält den mit 250 000 Euro dotierten Lautenschläger-Forschungspreis der Universität Heidelberg 2005, den der polnische Wissenschaftsminister Michal Kleiber im September überreichen wird. Dies hat das mit zwölf international renommierten Wissenschaftlern besetzte Kuratorium des Lautenschläger-Forschungspreises bekannt gegeben.

Ausgezeichnet wird Professor Hölscher für seine Forschungen zu politischen und gesellschaftlichen Funktionen der Bildkunst im antiken Griechenland und Rom. Seine Forschungen und Veröffentlichungen haben für das Fach Klassische Archäologie durch eine fruchtbare Verbindung mit den Methoden und Fragestellungen der historischen Wissenschaften, der Textwissenschaften, der Medienforschung, der Religionswissenschaft, der Semiotik, der Kulturanthropologie thematisch und methodisch neue Wege geöffnet. Er versteht es, sein Fach interdisziplinär zu vernetzen und mit seinen Forschungen wichtige Impulse für die Behandlung von Problemen von allgemeiner Bedeutung, zum Beispiel Legitimation von Herrschaft, Verwendung der Ikonographie für propagandistische Zwecke, Rolle der Mythen, Verständnis der Funktion öffentlicher Räume und Denkmäler, die Konzeption des Fremden u.a., zu geben.

Hölschers Forschungen zielen darauf ab, das visuelle Medium der Bilder in seiner Bedeutung für das politische und gesellschaftliche Leben der griechischen und römischen Welt zu verstehen. Schwerpunkte sind zum einen die Repräsentation von Staaten und Staatsmännern in politischen Denkmälern, weiterhin die Darstellung gesellschaftlicher Leitvorstellungen in Bildwerken, sowie schließlich die Gestaltung und Erfahrung der öffentlichen und privaten Lebensräume durch Architekturen und die darin vollzogenen Handlungen.

Der Lautenschläger-Forschungspreis wird gestiftet von dem Gründer des Finanzdienstleisters MLP AG, Manfred Lautenschläger, und ist der von einer Privatperson höchstdotierte Forschungspreis in Deutschland. Mit dem Preis werden international anerkannte Wissenschaftler der Universität Heidelberg und renommierte ausländische Wissenschaftler ausgezeichnet, die der Universität Heidelberg in wissenschaftlicher Kooperation verbunden sind. Der Preis richtet sich an alle Wissenschaftsbereiche, sowohl in der anwendungsbezogenen Forschung als auch in der Grundlagenforschung.

Die Festveranstaltung findet am 23. September um 19.00 Uhr in der Aula der Alten Universität in Heidelberg statt. Der Preis wird vom polnischen Wissenschaftsminister Michal Kleiber, der auch die Festrede halten wird, überreicht. Die Laudatio hält Professor Wolfgang Frühwald, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung.

(Hinweis an die Redaktionen: Portraitfotos von Prof. Hölscher leiten wir Ihnen gerne zu. Bitte fordern Sie sie an bei presse@rektorat.uni-heidelberg.de.)



Rückfragen bitte an
Dr. Jens Hemmelskamp
Forschungsdezernat der Universität Heidelberg
Seminarstraße 2, 69117 Heidelberg
Tel. 06221 542145, Fax 543599
jens.hemmelskamp@zuv.uni-heidelberg.de

und
Marianne Schork, Koordinatorin Lautenschläger-Forschungspreis
Tel. 06221 542367
lautenschlaeger-forschungspreis@zuv.uni-heidelberg.de
www.lautenschlaeger-forschungspreis.uni-hd.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse

Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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