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26. Juli 2005

Mit neuem Schwung in die nächste Runde

Exzellenzwettbewerb: Rektor Hommelhoff und Prorektor Tröger informierten über Heidelberger Projekte

"Internationale Spitze: Der Heidelberger Weg" lautet der Titel des zentralen Universitätsprojekts. Im Bild: Rektor Peter Hommelhoff (rechts) und Prorektor Jochen Tröger.
Foto: Welker

Neuen Schwung habe die Universität Heidelberg durch die von Bund und Ländern beschlossene Förderung der Spitzenforschung aufgenommen, und sie gehe nun "mit großer Begeisterung" in den nationalen Exzellenzwettbewerb, stellte Rektor Prof. Peter Hommelhoff in einem Hintergrundgespräch fest. Zum 1. August gibt die Ruperto Carola bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Absichtserklärungen für sieben Graduiertenschulen in der ersten Förderungssäule, sieben Exzellenz-Cluster – Forschungsschwerpunkte – in der zweiten Säule sowie ein Gesamtprojekt in der dritten Säule ab, welche den Aufbau von Spitzenuniversitäten betrifft.

Während die Graduiertenschulen und Cluster die ganze Bandbreite der Ruperto Carola betreffen, will die Universität mit der Gesamtaktivität, welche den Titel "Internationale Spitze: Der Heidelberger Weg" trägt, weiter in die europäische und Weltspitze vorrücken. Charakteristisch für dieses Projekt sei die Befähigung, in Netzwerken und interdisziplinär zu arbeiten. Um wirkliche Innovationen zu zeitigen, seien aber auch heute noch bedeutende Köpfe nötig.

Der Rektor hob deshalb hervor, dass Strukturveränderungen beim wissenschaftlichen Personal erforderlich seien. Mit Hilfe der Förderung aus der dritten Säule sollten neue Personalkategorien geschaffen werden, so die Lehrprofessur. Zukünftige Kräfte wolle man auch aus dem Ausland gewinnen, etwa aus Großbritannien oder den USA. Man denke auch – komplementär zur Lehrprofessur – an die Forschungsprofessur auf Zeit, bei der die Lehre zurückgefahren werden könne. Und auf die bisherige Spitzenvergütung von 120 000 Euro jährlich solle noch etwas draufgelegt werden. Locken will man auch verheiratete – oder liierte – Spitzenforscher aus dem Ausland, indem man dem Partner eine Parallelstelle anbietet. Andererseits soll der wissenschaftliche Nachwuchs ins Ausland geschickt werden, um auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu werden.

Schließlich will man gezielt auch jungen Wissenschaftlerinnen zur Karriere verhelfen, indem man eine Kinderbetreuung bis zum Ende der Grundschulzeit anbietet. Schon Ende August sollen 20 Kinderkrippenplätze eröffnet werden. Wichtig war Hommelhoff ferner der Kontakt zur Schule. Hier wolle man in Zukunft verstärkt Fachstudienräte in die Universität einladen: In einer etwa halbjährigen Freistellungszeit sollen sie den neuesten Stand der Forschung kennen lernen.

Prof. Jochen Tröger, Prorektor für Forschung, ergänzte, dass die zum 1. August zu stellenden Anträge die drei Hauptpunkte Internationalität, Nachwuchsförderung und Komplexität (Vernetzung) betreffen. Die Entscheidungen fallen dann im Frühjahr 2006. Da aber etwa 80 Universitäten am Wettbewerb teilnehmen, sei man schon sehr zufrieden, wenn man in den drei Säulen jeweils einen Erfolg verbuchen könne. Für jede Graduiertenschule werden eine Million Euro jährlich auf fünf Jahre bewilligt, für jeden Cluster 6,5 Millionen ebenfalls auf fünf Jahre. Diejenigen Universitäten – acht bis zwölf –, die mindestens mit einer Graduiertenschule und einem Cluster erfolgreich sind, erhalten die Chance auf eine zusätzliche Förderung von 12, 5 Millionen Euro pro Jahr, wiederum für eine Laufzeit von fünf Jahren.

Heribert Vogt
RNZ



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Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
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