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21. Juli 2005

Rektor: Zum Exzellenzwettbewerb wird "Bioquant" einen Beitrag liefern

Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff in seinem Grußwort zum Richtfest des Bioquant-Neubaus: "Zum Exzellenzwettbewerb von Bund und Ländern wird ‚Bioquant' einen Beitrag in der zweiten Säule, also zu den Clustern, beitragen"

Baukräne beweisen: Vor allem im Neuenheimer Feld stürmt die Universität Heidelberg mit ihren Lebens- und Naturwissenschaften zu neuen Ufern.
Baukräne beweisen: Vor allem im Neuenheimer Feld stürmt die Universität Heidelberg mit ihren Lebens- und Naturwissenschaften zu neuen Ufern.
Foto: Rothe

"In dichter Taktfolge demonstriert die Universität Heidelberg mitsamt ihren wissenschaftlichen Einrichtungen der Öffentlichkeit, wie schnell die Dinge gerade im Neuenheimer Feld vorankommen." Mit diesen Worten begann Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff sein Grußwort beim Richtfest für den Neubau Bioquant auf dem Baugelände im Neuenheimer Feld 267. Nach den Richtfesten für das große Studentenwohnheim und danach für die Schwerionenanlage konnte die Universität den zweiten Bauabschnitt des Gästehauses unlängst eröffnen. "In den Baukränen kommt es für jedermann in Stadt und Wissenschaftsregion Rhein-Neckar sinnfällig zum Ausdruck: Vor allem im Neuenheimer Feld stürmt die Universität Heidelberg mit ihren Lebens- und Naturwissenschaften voran zu neuen Ufern", so Hommelhoff.

Fortschritt und Dynamik als Universität in Neubauten ausdrücken zu dürfen, verstehe sich in Zeiten knapper Kassen keineswegs von selbst. Deshalb gelte der erste Dank der Landesregierung, die noch unter Ministerpräsident Teufel die Weichen gestellt hat, um Mittel aus der Zukunftsinitiative III für das Bioquant-Gebäude verwenden zu können. "In Repräsentanz der Bürger dieses Landes haben Wissenschaftsministerium, Landesregierung und Landtag der Universität Heidelberg erneut Millionenbeträge anvertraut. Im Einsatz dieser Gelder dürfen wir, die Universität, und die in Bioquant schaffenden Forscherinnen und Forscher, diese Treugeber nicht enttäuschen; nach meiner festen Überzeugung werden wir das aber auch nicht."

Mit dem Forschungsnetzwerk "Bioquant" baue die Universität Heidelberg eine markante Stärke quantitativ und qualitativ weiter aus: ihre in Netzwerke eingeflochtene Interdisziplinarität – hier auf dem Gebiet der "quantitativen Analyse molekularer und zellulärer Biosysteme". Experimentell arbeitende Gruppen aus der Biologie und aus der Medizin werden mit Arbeitsgruppen aus der Biophysik, Biochemie und aus dem Wissenschaftlichen Rechnen zusammengeführt, damit sie am spezifischen Know-how anderer partizipieren können. Alle beteiligten Forscher eine das Ziel, für die Therapie und Prophylaxe von Krankheiten grundlegende Erkenntnisse zu gewinnen, sagte Hommelhoff.

Somit werden eine neue Forschungskonzeption und ein darauf zugeschnittenes Gebäude zu einer funktionalen Einheit verbunden. Hierfür habe die Universität vielen ihrer Angehörigen zu danken: für die wissenschaftliche Konzeption den Professoren Kräusslich, Jäger und Unsicker; für den Bau Frau Greenier und dem Universitätshochbauaumt unter Führung von Baudirektor Stroux. "Wir wissen es dankbar zu schätzen, wie sie die ‚Bauwut' von Universität und Universitätsklinikum immer wieder solide, pünktlich und finanziell sicher abarbeiten."

Einen besonders herzlichen Dank rufe er Professor Wolfrum zu, der alle Lasten eines Gründungsdirektors für "Bioquant" auf sich genommen habe, fuhr der Rektor fort. Aber dafür zeichne sich Vielversprechendes ab: Zum Exzellenzwettbewerb von Bund und Ländern werde "Bioquant" einen Beitrag in der zweiten Säule, also zu den Clustern beitragen – "wie wir uns überhaupt eine Vielzahl drittmittelrelevanter Aktivitäten versprechen dürfen". Zu lösen sei aber noch die Patentfrage; wenn nämlich Entdeckungen und Erfindungen der Landesstiftung und nicht der Universität gehörten, würde das Kooperationen mit der Wirtschaft erheblich erschweren. "Company on campus" jedoch sei ein besonderes Ziel der Universität Heidelberg, das gerade in "Bioquant" mit dem Nikon Imaging Center beispielhaft angesteuert werde: ein Lichtmikroskop für alle Forschergruppen.

Hommelhoff: "Voller Ungeduld erwarten wir den Einzug in das Bioquant-Gebäude Mitte 2006."



Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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