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29. Juni 2005

Alfried Krupp-Förderpreis 2005 für Heike Allgayer

Preisträgerin betreibt in Heidelberg und Mannheim kliniknahe Grundlagenforschung über Ursachen und Verlauf von Krebskrankheiten – Mit einer Million Euro Preissumme dotiert

Der 26. Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer geht an die Medizinerin und Molekularbiologin Prof. Dr. med. Heike Allgayer. Die Preisträgerin ist Professorin für Experimentelle Chirurgie und Molekulare Onkologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg/Universitätsklinikum MannheimFakultät für Klinische Medizin Mannheim der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Gleichzeitig leitet sie die Kooperationseinheit Molekulare Onkologie Solider Tumoren am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ).

In ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sich Heike Allgayer unter anderem mit der Frage, wie es Krebszellen gelingt, in gesundes Gewebe einzudringen und sich von dort aus im Organismus zu verbreiten. Sie erforscht außerdem die Bedeutung biologischer Faktoren als wichtige Bestimmungsgrößen für den Verlauf und die Prognostizierbarkeit einer Krebserkrankung. Ziel ihrer theoretischen und experimentellen Forschung ist es, Wege zu entwickeln, wie diese Abläufe bei Patienten frühzeitig erkannt und gestoppt werden können. Ihre Arbeiten gelten dabei den spezifischen Fragestellungen bei Magen- und Darmkarzinomen. Die neue Krupp-Förderpreisträgerin gilt nicht nur als exzellente Wissenschaftlerin in zentralen Bereichen der Krebsforschung und der Molekularbiologie. Sie ist darüber hinaus als Medizinerin und Chirurgin bestrebt, Grundlagenerkenntnisse möglichst rasch in die klinische Praxis einzubringen und für die Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen nutzbar zu machen.

Heike Allgayer (36) hat in sehr kurzer Zeit eine bemerkenswerte akademische Laufbahn absolviert: Nach einem Studium der Medizin wurde sie 1996 an der Ludwig-Maximilians-Universität promoviert und wechselte zu weiteren Studien- und Forschungsarbeiten an das MD Anderson Cancer Center der Universität Texas in Houston (USA). Parallel zu ihrer klinischen Arbeit an diesem renommierten Krebszentrum erlangte sie 1999 einen zweiten Doktorgrad im Fach Molekularbiologie. Wieder nach München zurückgekehrt, habilitierte sie sich nur zwei Jahre später als damals jüngste Forscherin der Universität mit einer Arbeit über grundlagenorientierte Untersuchungen und deren Bedeutung für die klinische Prognose bei Magen- und Darmkrebs.

Schon als Gymnasiastin erhielt Heike Allgayer ihre erste Auszeichnung, den 1. Preis der Chemischen Industrie in Deutschland zur Förderung naturwissenschaftlichen Nachwuchses. Inzwischen ist sie mit zahlreichen weiteren Preisen auf nationaler und internationaler Ebene ausgezeichnet worden.

Der Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer wurde 1986 ins Leben gerufen und bisher an 26 herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler vergeben. Er ist mit 1 Mio. EUR Preissumme die höchstdotierte Auszeichnung in Deutschland für junge Hochschullehrer im Bereich der Natur- und Ingenieurwissenschaften. 62 Kandidatinnen und Kandidaten, die an deutschen Hochschulen Professuren innehaben, wurden in diesem Jahr für den Preis vorgeschlagen.

Die Mittel des Förderpreises ermöglichen es den Preisträgern, unabhängig von öffentlichen Geldern ihre wissenschaftliche Arbeit voranzutreiben, ihre Forschungsarbeitsgruppen auszubauen und sich für ihre Forschungs- und Lehrtätigkeit ein besser ausgestattetes Umfeld zu schaffen.



Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse




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