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15. Juni 2005

Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg nach dem Generationswechsel

ZMBH-Report für die Jahre 2002 bis 2004 erschienen – Mehr als 20 Jahre erfolgreiche molekularbiologische Forschung am weltweit bekannten Heidelberger Zentrum

ZMBH-Report für die Jahre 2002 bis 2004 erschienen

Seit über 20 Jahren ist das ‚Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg' integraler Bestandteil des renommierten Wissenschaftsstandortes am Neckar. Viel wurde in diesen beiden Dekaden erreicht, und auch das ZMBH selbst hat sich seit der Gründung stetig fortentwickelt. Die wohl wichtigste Veränderung der letzten Jahre betraf indes weniger die Forschung an sich – als vielmehr die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts, das in der jüngeren Vergangenheit einen regelrechten Generationswechsel erlebte. Dabei wurde der Übergang aber auch von einigen Schwierigkeiten begleitet, wie es Prof. Dr. Renato Paro in seinen einleitenden Worten zum jüngst erschienenen ‚ZMBH- Report 2002-2004' deutlich macht. Immerhin ist das Weiterreichen der Verantwortung von den Gründungsmitgliedern in die Hände jüngerer Kollegen gerade für eine derart etablierte Forschungseinrichtung wie das ZMBH ein sehr grundlegender Wandel. Denn die Integration junger, externer Professoren ist keine leichte Aufgabe und braucht gewisse Zeit. Renato Paro ist sich jedoch sicher, dass dieser ‚Erneuerungsprozess' nun weitgehend abgeschlossen ist: "Ich denke, das ZMBH hat jetzt den Wendepunkt erreicht, und ist auf dem besten Wege, erneut ein gesundes Gleichgewicht zwischen etablierten Lehrkörpern und jungen, unabhängigen Gruppenleitern zu finden."

Dabei geht Renato Paro, der den Posten als Direktor des ZMBH vor kurzem an Prof. Dr. Bernd Bukau weitergab und seitdem als 2. stellvertretender Direktor wirkt, auch auf einige Wissenschaftler ein, die nicht mehr am Zentrum tätig sind. "So verließen Ralf-Peter Jansen, Percy Knolle, Frank Sauer, Peter Mayinger und Gerd Multhaup das ZMBH, um Professorenstellen an verschiedenen Einrichtungen zu übernehmen." Ralf-Peter Jansen beispielsweise wechselte an das Institut für Biochemie der Universität München, Percy Knolle nach Bonn – an das Institut für Molekulare Medizin, und Frank Sauer an die Universität von Kalifornien. Indes wertet Professor Paro den Wechsel exzellenter Wissenschaftler auch als Auszeichnung für die Qualität der Forschung des ZMBH. Denn hierbei, so versichert er, handele es sich lediglich um eine logische Konsequenz "eines der erfolgreichsten Ausbildungsprogramme für Nachwuchslehrkräfte in Deutschland". Er sieht denn auch in der Erhaltung dieses Standards eine zentrale Aufgabe für die Zukunft: "Es wird eines der wichtigsten und zentralen Ziele des Direktoriums des ZMBH sein, dieses überaus erfolgreiche ‚Nachwuchsgruppenprogramm' gegen finanzielle Kürzungen und politisch motivierte ‚one-size-fits-all'-Überlegungen zu wissenschaftlichen Laufbahnen zu verteidigen."

Den Erfolg des ZMBH, das im November 2002 seinen 20. Geburtstag feierte, sieht Professor Paro aber auch durch die zahlreichen Auszeichnungen bestätigt, mit denen Mitarbeiter in der letzen Zeit bedacht wurden. So erhielt Heinz Schaller die ‚Robert-Koch-Medaille in Gold', während Konrad Beyreuther für seine Forschungserfolge mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt wurde – um nur zwei wichtige Auszeichnungen zu nennen. Immerhin wirken am ZMBH noch wesentlich mehr Personen am wissenschaftlichen Fortschritt mit, wie sich im vorliegenden ‚Report 2002-2004' nachlesen lässt. Hier wird in 22 Kapiteln die im Berichtszeitraum geleistete Arbeit der verschiedenen Forschungs- und Projektgruppen vorgestellt. Auf wenigen Seiten erhält der Leser somit einen präzisen Überblick über die enorme wissenschaftliche Bandbreite des ZMBH, bieten doch die jeweiligen Autoren einen kleinen Einblick in ihren Bereich. Natürlich richtet sich der in englischer Sprache verfasste Report aufgrund seines hohen wissenschaftlichen Niveaus erst in zweiter Linie an Laien. Doch stellt er hierdurch eine ideale Informationsquelle für all jene dar, die sich für eine Mitarbeit am ZMBH interessieren. Kurze Beschreibungen, die sich beispielsweise dem Graduiertenprogramm oder dem ‚International Masters Programme Molecular and Cellular Biology (MCB)' widmen, runden den Report sinnvoll ab, den man somit auch als ein weit geöffnetes Fenster in das international anerkannte ZMBH bezeichnen kann.

Weitere Informationen zum ZMBH und der Arbeit der einzelnen Arbeitsgruppen finden sich unter www.zmbh.de.

Heiko P. Wacker



Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
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