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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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23. Juni 2005

Universität Heidelberg begrüßt heutige Entscheidung für die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder

Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff: "Das ist ein großer Erfolg für die Universitäten in Deutschland" – Gute Nachrichten über die Umsetzung der "Heidelberger Ziele"

Die Universität Heidelberg begrüßt die heutige Entscheidung des Bundeskanzlers und der Regierungschefs der Länder für die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung. Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff: "Es hat sich für alle gelohnt, dass wir am Ball geblieben sind. Das ist ein großer Erfolg für die Universitäten in Deutschland." Weitere Erfolge meldet die Ruprecht-Karls-Universität bei der Umsetzung der "Heidelberger Ziele", die vor einem halben Jahr im Strategiepapier der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Heidelberg hat sich über seinen Rektor von Anfang an für einen Wettbewerb der Spitzenuniversitäten stark gemacht. Die Universität begrüßt die heutige Entscheidung des Bundeskanzlers und der Ministerpräsidenten mit Nachdruck. Prorektor Prof. Dr. Jochen Tröger dankte Rektor Hommelhoff im Namen der Universität für seinen Mut und sein Beharrungsvermögen in diesem Kraftakt, der für manch einen nicht immer bequem war. Hommelhoff hatte bereits zu einem Zeitpunkt zum Elite-Wettbewerb der Universitäten Stellung bezogen, als andere sich noch vornehm zurückhielten: "Unsere Hartnäckigkeit, aber auch die Kompromissfähigkeit aller Beteiligten hat sich am Ende ausgezahlt – ein großer Erfolg für die Wissenschaft, insbesondere für die Universitäten in Deutschland" (Hommelhoff).

Nun erwarte man in Heidelberg die formelle Ausschreibung. Der Wunsch, am Wettbewerb mit anderen Universitäten teilzunehmen, ist im Strategiepapier gleich im ersten Punkt hinterlegt. "Die Universität Heidelberg ist (...) in der vollen Breite und Vielfalt ihrer Fächer exzellent ausgewiesen", heißt es dort; sie will sich daher "dem Elitewettbewerb der Spitzenuniversitäten stellen". Das Rektorat kann auf weitere Erfolge bei der Umsetzung der im Strategiepapier definierten "Heidelberger Ziele" verweisen und zieht eine erste positive Zwischenbilanz der Umsetzung.

Auch intern ist an der Ruperto Carola durch das Strategiepapier vieles in Bewegung geraten. Die Universität wird ihren Service für Studierende in den kommenden Monaten weiter professionalisieren. Mit der Eröffnung des Telefonportals am 30. Mai 2005 wurde unter der Nummer 54 54 54 der "Heiße Draht" für Studierende eingerichtet. Unter der einheitlichen Nummer stehen 19 intensiv geschulte Mitarbeiter täglich von 9-16 Uhr (Freitag 9-13 Uhr) im wechselnden Einsatz zur Verfügung, um alle telefonischen Anfragen rund ums Studium zu beantworten. Dadurch will die Universität Warteschlangen abbauen und durchgehende telefonische Erreichbarkeit gewährleisten. Gleichzeitig soll dies den Mitarbeitern in den Fachabteilungen ermöglichen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Die Eröffnung des Telefonportals stellt den ersten und erfolgreichen Schritt eines umfassenden Projektes zur Reorganisation des Studierendenservices dar; weitere Schritte sind geplant, damit Heidelberg auch in diesem Bereich seinem Ruf als Spitzeneinrichtung gerecht werden kann.

In den nächsten drei Jahren sollen den Heidelberger Zielen entsprechend 700 neue Wohnheimplätze geschaffen werden. Das Studentenwerk ist auf dem besten Wege, diese ehrgeizige Zahl zu erreichen. Dieter Gutenkunst, Geschäftsführer des Heidelberger Studentenwerks: "Zum 1. Oktober 2005 erhalten weitere 185 Studierende der Universität – die Hälfte davon aus dem Ausland – ein Dach über den Kopf. Und nicht nur das: Die Einrichtung unseres neuen Wohnheims wird den Ansprüchen der heutigen Studierendengeneration voll gerecht. Wir planen darüber hinaus, zum Wintersemester 2006/2007 mit dem ‚Schlierbacher Schiff' 95 Wohnplätze insbesondere für Kurzzeitstudierende an der Universität zur Verfügung zu stellen. Im Jahr 2007 erweitern wir das internationale Max-Kade-Begegnungszentrum. Für das Studentenwerk Heidelberg ist klar: Internationalisierung und Wohnheimbau gehen Hand in Hand. Wir sind stolz darauf, die älteste Universität bei ihrem Bemühen auf dem Weg in die Weltspitze zu begleiten."

Frauen können künftig auch als Mütter leichter Karriere an der Heidelberger Universität machen: zum 1. September 2005 eröffnet die Kinderkrippe mit der Betreuung der 0- bis 3-jährigen. Die älteste Universität kümmert sich damit auch um die jüngsten Heidelberger. Prorektor Tröger: "Natürlich stehen für uns soziale und familienfördernde Gesichtspunkte im Vordergrund. Zugleich kann aber auch die Wissenschaft auf das Potential junger Mütter (und Väter) nicht verzichten. Mit der Kinderkrippe im Neuenheimer Feld haben wir eine echte ‚win-win'-Situation geschaffen. Wir werden unser Angebot für die Kinderbetreuung wahrscheinlich noch weiter ausbauen. Wie wir das machen, verrate ich, wenn wir alles in trockenen Tüchern haben. Zur Eröffnungsfeier am 31. August 2005 lade ich bereits jetzt ganz herzlich ein."

Die Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs werden in Heidelberg mit der Strukturierung der Graduiertenförderung in interdisziplinären Graduiertenzentren unter dem Dach der Heidelberger Graduiertenakademie durch Vernetzung und verbesserte Betreuung noch weiter erhöht: "Das Beste für die Besten!"

Die Heidelberger Graduiertenakademie ist Teil des Gesamtkonzeptes zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Im Graduiertenbereich ist die RuprechtKarls-Universität bereits jetzt mit jährlich nahezu 1000 Promotionen (500 ohne Medizin) im bundesweiten Vergleich sehr gut positioniert. Mehr als 37% aller eingeschriebenen Doktoranden stammen aus dem Ausland. Auch mit ihrer internationalen Anziehungskraft belegt sie daher einen Spitzenplatz. Die Zahl von 17 DFG-Graduiertenkollegs, davon vier mit internationaler Beteiligung, spricht für sich.

Das Ziel der Einrichtung der Heidelberger Graduiertenakademie besteht darin, den Graduiertenbereich international noch stärker sichtbar zu machen und seine Attraktivität durch Kooperationen mit exzellenten Partnerinstitutionen noch weiter zu steigern. Auf diesem Wege sollen interdisziplinäre Ansätze und internationale Kooperationen gefördert werden. Die neuen Strukturen werden mit dem Ziel konzipiert, eine verbesserte Betreuung der Promovierenden zu ermöglichen, die Promotionsdauer zu verkürzen und über die Fachkenntnisse hinaus verstärkt Querschnitts- und Schlüsselqualifikationen zu vermitteln. Den Doktoranden stehen nach diesem Konzept, das den verschiedenen Fächerkulturen Rechnung trägt, zusätzliche Betreuungs- und Qualifizierungsangebote eines Interdisziplinären Doktorandenkollegs zur Verfügung.

Unter dem Dach der Graduiertenakademie sollen Graduiertenzentren eingerichtet werden, die strukturierte Promotionsprogramme mit universitätsweit festgelegten Standards in allen Wissenschaftsbereichen anbieten und förderliche Rahmenbedingungen für traditionelle Promotionen schaffen. Zu einem späteren Zeitpunkt wäre auch die Integration der Masterprogramme in die Graduiertenzentren möglich. Hommelhoff: "Jetzt muss nur noch der Senat unserem Grundsatzpapier zum Wissenschaftlichen Nachwuchs, das wir bereits intensiv mit allen Beteiligten diskutiert haben, zustimmen – dann kann es losgehen. Ich hoffe, dass dies im Juli geschehen wird."

Die Universität hat "Freunde in aller Welt" und verbessert mit einem neuen und professionalisierten Aktivitätsfeld die Betreuung ihrer Alumni, Freunde und Förderer. Die dafür notwendigen auch organisatorischen Voraussetzungen sollen nun geschaffen werden. Heidelberg hat bereits jetzt viele Freunde, aber die universitäre Gemeinschaft wächst weiter. Kein Wunder: Freundschaft mit der ältesten und zugleich modernen Universität zahlt sich aus.

Mit ihrer Wissenschaftlichen Weiterbildung hat die Ruperto Carola darüber hinaus Exzellenzprogramme anzubieten, mit denen sich Absolventen fit machen für die beruflichen Anforderungen von morgen und übermorgen. Die Angebote werden gemeinsam in Form einer Public-Private-Partnership mit der SRH Learnlife AG angeboten, die für das Marketing, die Organisation und die Abwicklung der Programme zuständig ist, während die Universität für die Qualität der Angebote der Wissenschaftlichen Weiterbildung steht. Am 5. Juli 2005 wird die Kooperation in Form eines Festaktes zum Thema "Bildung im Umbruch?! Die Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf Selbstverständnis und Perspektiven Wissenschaftlicher Weiterbildung" gewürdigt.



Rückfragen bitte an
Dr. Walter Kühme
Universität Heidelberg
Stabsstelle Strategie
Tel. 06221 542330, Fax 542147
kuehme@rektorat.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse




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