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20. Juni 2005

Bildung im Umbruch?!

Lebenslanges Lernen auf hohem Niveau: Universität Heidelberg hat sich auf dem Gebiet der Wissenschaftlichen Weiterbildung neu positioniert – Festveranstaltung am 5. Juli 2005, 17.15 Uhr, Aula der Alten Universität

"Bildung im Umbruch?! Die Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf Selbstverständnis und Perspektiven Wissenschaftlicher Weiterbildung" ist das Thema einer Festveranstaltung am 5. Juli 2005, 17.15 Uhr, zu der der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Hommelhoff, in die Aula der Alten Universität einlädt.

Anlass ist der mit der Bologna-Erklärung angestoßene Reformprozess des deutschen Studien- und Bildungssystems. Die Weichen zur Schaffung eines europäischen Hochschulraumes und zur Angleichung der Studiensysteme (Bachelor- und Masterabschlüsse) wurden bereits gestellt. Nun gilt es, die Phase tiefgreifender Umstrukturierungen und Reformen optimal zu nutzen.

Die in Zukunft stärker gestufte akademische Ausbildung wird dem Konzept des lebenslangen Lernens und insbesondere der Wissenschaftlichen Weiterbildung eine völlig neue Dimension verleihen. Während Hochschulabsolventen nach einer relativ kurzen Studienzeit ihr berufliches Fachwissen kontinuierlich erweitern wollen und müssen, um auf dem Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben, wird die Universität mit einem Paradigmenwechsel bei der Umsetzung ihrer Kernaufgabe Studium und Lehre konfrontiert: die lebenslange Begleitung von Akademikern durch eine umfangreiche Angebotspalette von Weiterbildungsprogrammen.

Die Universität Heidelberg hat sich bereits im vergangenen Jahr in der Wissenschaftlichen Weiterbildung neu positioniert. Ihr Ziel ist es, lebenslanges Lernen auf hohem Niveau zu garantieren. Im Juli 2004 unterzeichneten die Universität Heidelberg und die SRH Hochschulen gGmbH einen Vertrag über eine Public-Private-Partnership. Unter dem Markennamen "Universität Heidelberg – Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung" bieten beide Einrichtungen gemeinsam exzellente postgraduelle Weiterbildungen an. Die Universität Heidelberg ist als Trägerin der Programme für deren Entwicklung, die wissenschaftliche Qualität und die Dozentenauswahl verantwortlich. Die SRH, einer der großen deutschen Bildungsanbieter, übernimmt die Verantwortung für Marketing, Vertrieb, Teilnehmer- und Veranstaltungsmanagement und ist gleichzeitig Rechtsträgerin der Programme. Fachbeiräte für Geisteswissenschaften, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften und Lebenswissenschaften garantieren die wissenschaftliche Qualität der Programme.

Für Selbstverständnis und Perspektiven Wissenschaftlicher Weiterbildung an deutschen Hochschulen ist die Neupositionierung der Universität Heidelberg wegweisend. Mit der Festveranstaltung "Bildung im Umbruch?! – Die Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf Selbstverständnis und Perspektiven Wissenschaftlicher Weiterbildung" werden Kernfragen dieser neuen Entwicklung ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Gastreferent ist Prof. Dr. Dr. h.c. Walther Ch. Zimmerli, Präsident der Volkswagen AutoUni.

Nach seinem Impulsvortrag werden Vertreter verschiedener Bildungseinrichtungen und Unternehmen in einer Podiumsdiskussion ihre Anforderungen an den Bologna-Prozess und dessen Auswirkungen erörtern. Auf dem Podium vertreten sind Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Hommelhoff, Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Michael Nagy, Vorstandsvorsitzender der SRH Learnlife AG, Prof. Dr. Dr. h.c. Walther Ch. Zimmerli, Präsident der Volkswagen AutoUni, Dr. h.c. Klaus Tschira, Geschäftsführer der Klaus Tschira Stiftung gGmbH und Dr. Hans Meyer, Leiter PharmaHealth & Academia, SAS Institute GmbH. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Christiane Schiersmann, Erziehungswissenschaftliches Seminar der Universität Heidelberg.

Zu der Festveranstaltung werden zahlreiche Universitätsangehörige, Mitarbeiter aus Weiterbildungseinrichtungen der Hochschulen, Entscheidungsträger der Hochschulpolitik, Firmenvertreter und Mitglieder von Interessenverbänden erwartet.



Weitere Informationen:
Universität Heidelberg – Akademie für Wissenschaftliche Weiterbildung
Petra Nellen
Friedrich-Ebert-Anlage 22-24
69117 Heidelberg
Tel. 06221 547818, Fax 547819
nellen@uni-hd.de
www.akademie-fuer-weiterbildung.de

Rückfragen von Journalisten bitte an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse

Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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