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1. Juni 2005

Heidelberger Graduiertenkolleg beim "Science Picnic" in Warschau

Sprecher Prof. Georg Bock: "Ziel muss es sein, junge Menschen für wissenschaftliche Arbeit zu begeistern und ihnen zu erklären, welchen großen Nutzen Mathematik und wissenschaftliches Rechnen für unsere Gesellschaft haben"

Zum neunten Mal findet am 4. Juni in Warschau ein so genanntes Science Picnic statt – eine Veranstaltung mit Volksfestcharakter auf dem Marktplatz der Warschauer Altstadt, die das Interesse der breiten Öffentlichkeit an der Wissenschaft wecken und fördern soll. Organisiert wird dieser Tag traditionell von einem großen polnischen Radiosender. Das Picknick wurde erstmals 1997 abgehalten, damals noch mit dreizehn Zelten verschiedener Aussteller. Der große Erfolg des Picknicks zeigt sich in der rasanten Zunahme von Ausstellern und Zuschauern. In diesem Jahr werden 130 Zelte aufgebaut und 100 000 Zuschauer erwartet. Polnische Zeitungen werden auf den ersten Seiten von diesem Fest berichten, einige Radiosender planen ganztägige Live-Übertragungen.

Zu den Ausstellern gehört auch eine Delegation der Universität Heidelberg. Im Rahmen des deutsch-polnischen Jahres 2005 liegt den Veranstaltern besonders an einem merkbaren deutschen Beitrag. Klar, dass hier die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) als größte Förderin von deutscher Forschung und Lehre nicht fehlen darf. Die DFG wiederum wählte aus ihren mehr als 200 Graduiertenkollegs das Heidelberger mit dem Titel "Complex processes: modeling, simulation and optimization" aus, um sie in Warschau zu vertreten. Graduiertenkollegs sind befristete Einrichtungen der Hochschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, an den hohe Ansprüche gestellt werden. Umso erfreulicher für die Universität Heidelberg, dass das Kolleg, das sich thematisch mit der Verknüpfung von Mathematik, Informatik und Anwendungen aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften befasst, im April als exzellent begutachtet wurde und nunmehr zu den größten Graduiertenkollegs Deutschlands zählt. Neben der wissenschaftlichen Güte des Heidelberger Doktorandenprogramms spielte für die Wahl der DFG sicherlich eine Rolle, dass es seit dem 1. Januar 2004 ein internationales Graduiertenkolleg ist und auf eine Kooperation der Universitäten Warschau und Heidelberg setzt. Insbesondere die beiden wissenschaftlichen Kompetenzzentren Interdisciplinary Centre for Computational and Mathematical Modelling (ICM) in Warschau und das Interdisziplinäre Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) in Heidelberg beherbergen und tragen das akademische Nachwuchsprogramm. Gefördert wird es durch die DFG auf deutscher und das polnische Ministerium für Wissenschaft und Informatisierung auf polnischer Seite. Die Zusammenarbeit von ICM und IWR reicht zurück bis ins Jahr 1995.

Eingebettet in das Ziel des Picknicks, Wissenschaft sichtbar und interessant zu machen, werden mehrere Heidelberger und Warschauer Doktoranden den nicht ganz einfachen Versuch unternehmen, einem breiten Publikum ihre wissenschaftliche Arbeit zu erklären. Als Hilfsmittel dienen dabei Animationen von bearbeiteten Projekten und Experimente zum Anfassen. Der Sprecher des Graduiertenkollegs und geschäftsführender Direktor des IWR, Prof. Georg Bock hierzu: "Das Ziel muss es sein, gerade junge Menschen für wissenschaftliche Arbeit zu begeistern und ihnen zu erklären, welchen großen Nutzen Mathematik und wissenschaftliches Rechnen für unsere Gesellschaft haben. Wenn wir dabei noch ein wenig Werbung für den Forschungsstandort Heidelberg machen können, ist dies doch eine tolle Sache."



Weitere Informationen:
Dipl.-Math. Sebastian Sager
Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen der Universität Heidelberg
Tel. 06221 548812
sebastian.sager@iwr.uni-heidelberg.de

Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse

Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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