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13. Juni 2005

Jubiläumstreffen: 50 Jahre studentische Kontakte zwischen Montpellier und Heidelberg

Jubiläumstreffen anlässlich der 50. Wiederkehr der Aufnahme erster studentischer Kontakte zwischen den Universitäten Montpellier und Heidelberg – Vortrag und Podiumsdiskussion am 23. und 24. Juni in der Neckarstadt – Zweiter Teil des Treffens vom 5. bis zum 9. Oktober in Montpellier

Vor genau 50 Jahren knüpften Studenten der beiden Traditionsuniversitäten Heidelberg und Montpellier erste Kontakte zueinander. Angesichts des nur wenige Jahre zurückliegenden Weltkriegs war dies ein mutiges Unterfangen – und es war doch von Erfolg gekrönt. Denn ein halbes Jahrhundert später sind die Beziehungen besser denn je. Aus Anlass des runden Geburtstags werden nun vom 22. bis zum 26. Juni 2005 in Heidelberg – und vom 5. bis zum 9. Oktober in Montpellier – Jubiläumstreffen stattfinden.

Die Heidelberger Begegnung wird – nachdem die französische Delegation in den Abendstunden des 22. Juni in der Neckarstadt eintrifft – am Donnerstag, den 23. Juni mit der Einweihung des Gästehaus-Erweiterungsbaus mit der Montpellier-Etage beginnen. Begrüßt werden die Gäste ab 10.00 Uhr durch den Rektor der Ruperto Carola, Professor Dr. Dr. h.c. Peter Hommelhoff und durch den Minister für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Professor Dr. Dr. h.c. Peter Frankenberg. Anschließend wird der Präsident der Universität Montpellier II – Professor Jacques Bonnafé – ein Grußwort an die Gastgeber richten.

Vom Gästehaus aus wird gegen 11.30 Uhr unter Führung von Rolf Stroux, dem Leitenden Baudirektor des Universitätsbauamts, ein Gang durch das Neuenheimer Feld erfolgen, bevor um 15.00 Uhr ein Empfang durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg, Beate Weber, geplant ist. Dieser wird im Großen Rathaussaal gegeben.

Um 17.00 Uhr wird die Delegation bei der Eröffnung der Jubiläumsausstellung im Universitätsmuseum der Alten Universität zugegen sein. Prorektorin Professor Dr. Silke Leopold wird den Gästen im Anschluss in einer kleinen Führung einen Einblick in die Ausstellung bieten, bevor Professor Wilhelm Kühlmann einen weiten Blick zurück in die Geschichte wagen möchte. "Montpellier und Heidelberg im 16. Jahrhundert – Konturen einer historischen Beziehung" lautet der Titel seines Vortrags, der um 18.15 Uhr in der Aula der Alten Universität beginnt.

Ab 19.30 Uhr wird der Tag mit einem festlichen Empfang des Rektors im Haus Buhl, Hauptstr. 232, ausklingen. Unter anderem werden hier der Gastgeber Professor Hommelhoff sowie der Präsident der Universität Montpellier III, Paul Valéry, ihr Wort an die Zuhörer richten.

Im Mittelpunkt des Partnerschaftreffens wird indes die Podiumsdiskussion am Freitag, den 24. Juni stehen. Die um 9.30 Uhr beginnende dreistündige Diskussion stellt sich nämlich – auf besonderen Wunsch der südfranzösischen Gäste – die Frage, wie "Deutschland 15 Jahre nach der Wiedervereinigung" die durch den Fall der Mauer gestellten Aufgaben bewältigt hat. Dabei sollen die Ursachen für die Schwierigkeiten des Einigungsprozesses deutlich gemacht sowie den Hintergründen der zahlreichen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Probleme – die bis heute nicht bewältigt werden konnten – nachgespürt werden. Teilnehmer des Podiums sind neben den französischen Professoren Godé, Kremer-Dubois, Merchiers, Boisson und Voisin der Rektor der Universität Heidelberg sowie die Professoren Borchmeyer, Eckart, Müller-Graff, Siebke, Schmidt und Wolfrum. Moderiert wird der in der Aula der alten Universität stattfindende Table Ronde von Professor Sellin vom Historischen Seminar der Ruperto Carola. Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache mit Übersetzung stattfinden.

Nach den Werkstattgesprächen zwischen 15.00 und 17.00 Uhr – und einer kleinen Pause – treffen sich Gäste und Gastgeber am Karlsplatz, um gemeinsam zu einer Festveranstaltung ins Schwetzinger Schloss zu fahren. Hier wird neben Rektor Hommelhoff auch die Präsidentin der Universität Montpellier I, Professor Dominique Deville de Périèree, ein Grußwort an die Gastgeber richten. Die Besonderheit der drei eigenständigen Institutionen besteht in Montpellier übrigens seit 1971. Damals war die Hochschule in die autonomen Universitäten I, II und III aufgegliedert worden.

Der Samstag wird mit einer Besichtigungstour beginnen, die wiederum am Karlsplatz ihren Ausgang nimmt, und ab 10.30 Uhr nach Neustadt und zum Hambacher Schloss führt. Dort wird Professor Dr. Dr. h.c. Volker Sellin eine Einführung in die besondere Bedeutung des Schlosses für die deutsche Geschichte geben. Gegen 16.15 Uhr wird dann der Speyerer Dom besichtigt werden, bevor die Delegation zum Abendessen nach Heidelberg zurückkehrt.

Der Tag der Heimreise am Sonntag, den 26. Juni, wird außer einem Umtrunk zum Abschied um 11.00 Uhr im Internationalen Wissenschaftsforum, Hauptstr. 242, keine offiziellen Programmpunkte mehr beinhalten. Die Abreise der südfranzösischen Gäste zum Flughafen Frankfurt/Hahn ist für 12.15 Uhr geplant.

Heiko P. Wacker



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Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
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