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6. Juni 2005

"Herausragender Forscher und Chirurg"

Professor Dr. Dr. h. c. Christian Herfarth, ehemaliger Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, erhielt Ernst Jung-Medaille in Gold

Professor Christian Herfahrt (links) erhielt die Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold 2005. Rechts: Nikolaus W. Schües, Vorstandsvorsitzender der ung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung.
Professor Christian Herfahrt (links) erhielt die Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold 2005. Rechts: Nikolaus W. Schües, Vorstandsvorsitzender der ung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung.
Foto : Matthias Jüschke

In Würdigung seiner "herausragenden Lebensleistung" ist der ehemalige Ärztliche Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, Professor Dr. Dr. h. c. Christian H. Herfarth mit der Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold 2005 ausgezeichnet worden. Die Medaille wurde am Freitag, dem 3. Juni 2005, in Gegenwart des Ersten Bürgermeisters Ole von Beust in Hamburg verliehen. Sie ist mit einem Stipendium zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Höhe von 30.000 Euro ausgestattet, das auf Vorschlag des Geehrten vergeben wird.

Den gleichzeitig vergebenen Ernst Jung-Preis für Medizin 2004 von insgesamt 250.000 Euro erhielten zu gleichen Teilen Professor Dr. Ernst Hafen, Zoologisches Institut/Universität Zürich, sowie Professor Dr. F. Ulrich Hartl , Max-Planck-Institut für Biochemie, München-Martinsried. Preis und Medaille wurden 1967 von dem Hamburger Kaufmann, Reeder und Mäzen Ernst Jung gestiftet und werden seit 1976 jedes Jahr vergeben. Damit werden "bahnbrechende medizinische Forschungen ausgezeichnet und weiter gefördert".

"Mit der Verleihung der Ernst Jung-Medaille ehrt die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung einen herausragenden Forscher und Chirurgen für seine Verdienste in der Krebsbehandlung und in der Behandlung chronisch entzündlicher Erkrankungen des Darms", hieß es in der Laudatio. Während seines Wirkens als Direktor der Chirurgischen Universitätskliniken in Ulm (1973 bis 1981) und Heidelberg (1981 bis 2001) habe er kontinuierlich für eine lebendige Verbindung zwischen klinischer Forschung und operativer Medizin gestanden. Ihm sei auch die Entstehung des Transplantationszentrums Heidelberg zu verdanken mit der Etablierung eines aktiven Transplantationsprogramms von Leber, Niere und Herz.

Professor Herfarth war Präsident zahlreicher Gesellschaften, u. a. der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, er ist Herausgeber und Mitherausgeber zahlreicher nationaler und internationaler Zeitschriften und Ehrenmitglied vieler in- und ausländischer Gesellschaften. In seiner Dankesrede sagte Professor Herfarth, dass die Medaille ihn bestärke, der jüngeren Generation zu helfen, die großen anstehenden Fragen zu lösen. Das Preisgeld wird einer jungen Forschergruppe der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg zur Verfügung stehen.



Rückfragen bitte an
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
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E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de




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