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3. Juni 2005

Gegen die Entfremdung

US-Universität macht den Heidelberger Historiker Detlef Junker zum Ehrendoktor

Die Ehrendoktorwürde der University of Maryland University College-Europe erhielt Prof. Detlef Junker (rechts) von deren Präsident Dr. Gerald A. Heeger.
Die Ehrendoktorwürde der University of Maryland University College-Europe erhielt Prof. Detlef Junker (rechts) von deren Präsident Dr. Gerald A. Heeger.
Foto : Stefan Kresin

Der Village-Pavillon in Patrick-Henry-Village war mit 1500 Gästen prall gefüllt als etwa 300 Absolventen der University of Maryland University College-Europe ihre Diplome überreicht bekamen. Im Rahmen der Abschlussfeier des Jahrgangs 2005 wurde dem Heidelberger Historiker und Direktor des Heidelberg Center of American Studies Prof. Dr. Detlef Junker die Ehrendoktorwürde verliehen.

In seiner Festrede würdigte der Rektor des Colleges, Dr. John Golembe, selbst Historiker, das Engagement Junkers für die deutsch-amerikanische Verständigung. Der Heidelberger Historiker gründete 1986 die Schurman-Bibliothek für Amerikanische Geschichte an der Uni Heidelberg, lehrte mehrere Jahre am renommierten Carl-Engelhorn-Lehrstuhl für Deutsche Geschichte in den USA und ist seit 2003 Gründungsdirektor des "Heidelberg Center of American Studies".

Junker habe mit seinem akademischen Lebenswerk einzigartige Möglichkeiten geschaffen, deutschen Studenten amerikanische Geschichte und Kultur nahe zu bringen und damit zur Völkerverständigung beigetragen, so Golembe. Darauf bezugnehmend stellte der frisch gebackene Heidelberger Ehrendoktor den aktuellen Stand der deutsch-amerikanischen Beziehungen in den Vordergrund seiner Dankesrede. Diese befänden sich zur Zeit in einem Besorgnis erregenden Zustand. Durch die Veränderung der amerikanischen Außenpolitik nach dem 11. September 2001, den Irakkrieg und alles, was von amerikanischer Seite mit dem "Krieg gegen den Terrorismus" gerechtfertigt wurde, habe die USA hierzulande viel Ansehen verloren.

Junker warnte eindringlich vor einer dauerhaften Entfremdung, die nur zum Schaden beider Seiten sein könne. Golembe stimmte Junkers Zustandsanalyse zu, glaubt allerdings, dass die Probleme nicht von Dauer sein werden. Die feiernden Gäste des Village waren sich einig: Die Tradition deutsch-amerikanischer Kooperation wird auch diese Schwierigkeiten überdauern.

rl



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Tel. 06221 542310, Fax 542317
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