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20. Juni 2005

Richtfest des Klinikneubaus zur Krebsbehandlung mit Ionenstrahlen der Universität Heidelberg

Finanzminister Gerhard Stratthaus: "Der Universitätsstandort Heidelberg wird auch künftig eine Hauptrolle im Wettbewerb der Spitzenhochschulen spielen"

"Unsere Hochschulen erreichen in Rankings regelmäßig Spitzenplätze. Die Universität Heidelberg ist stets ganz vorne mit dabei. Um dieses hohe Niveau auch in Zukunft halten zu können, brauchen wir neue Ideen und neue Wege bei der Finanzierung. Hier ist neben dem erheblichen finanziellen Einsatz des Landes auch die Hilfe der Wirtschaft und das Engagement privater Sponsoren gefragt. Wir müssen den Ressourceneinsatz optimieren und alle Potenziale ausschöpfen. Auch in diesem Punkt ist Heidelberg ein Vorbild. Ich möchte ausdrücklich betonen: die jetzige Baumaßnahme konnte nur deshalb realisiert werden, weil das Universitätsklinikum die Finanzierung des Landesanteils übernommen hat." Dies erklärte Finanzminister Gerhard Stratthaus anlässlich des Richtfests des Klinikneubaus zur Krebsbehandlung mit Ionenstrahlen der Heidelberger Universität am Montag in Heidelberg.

Der Finanzminister unterstrich die besondere Bedeutung dieses Projekts für den Universitätsstandort Heidelberg. Sowohl bei der Anlage als auch beim Gebäude handele es sich um einen Prototypen. Mit diesem Projekt festige Heidelberg seine besondere Bedeutung für Wissenschaft, Forschung und Gesundheitsversorgung. Die Universität und das Universitätsklinikum hätten einen erstklassigen Ruf, und das solle auch so bleiben. Heidelberg werde auch künftig eine Hauptrolle im Wettbewerb der Spitzenhochschulen spielen. Dafür habe das Land in den letzten Jahren mit Investitionen in Höhe von rund 440 Millionen Euro die Voraussetzung geschaffen, stellte Stratthaus abschließend fest.

Der Neubau Schwerionen-Therapieanlage wird mehr als 30 Millionen Euro kosten. Dazu kommen Erstausstattungskosten von knapp 60 Millionen Euro. Der Klinikbetrieb soll im Herbst 2007 aufgenommen werden. Der Neubau ist Teil der Gesamtkonzeption des Heidelberger Klinikums. Mit dem Entwurf wird die Idee eines integrierten Gesamtklinikums verfolgt. Die Arbeitsmöglichkeiten können dem aktuellen Stand der Forschung, Lehre und Krankenversorgung optimal angepasst werden. Ziel der Ionenstrahlen-Therapie ist es, durch hohe Präzision der Bestrahlung unerwünschte Nebenwirkungen am gesunden Gewerbe zu minimieren. Die physische und psychische Beanspruchung der Patienten wird dadurch deutlich erträglicher.

An der Universität Heidelberg wurden in den letzten fünf Jahren elf große Baumaßnahmen mit einem Volumen von rund 270 Millionen Euro fertiggestellt. Dazu gehört der Neubau der Medizinischen Klinik mit Gesamtbaukosten in Höhe von 140 Millionen Euro, der im letzten Sommer seinen Betrieb aufgenommen hat. Acht weitere Projekte mit einem Volumen in Höhe von 170 Millionen Euro befinden sich im Bau. Hierzu zählen neben den Neubauten für die Kinderklinik und des Institutsgebäudes Bioquant auch die Sanierung des ersten Bauabschnitts der Biochemie. In den nächsten Jahren stehen in Heidelberg weitere wichtige Hochschul- und Klinikvorhaben mit einem Bauvolumen in Höhe von 200 Millionen Euro an.



Weitere Informationen:
Pressestelle des Finanzministeriums Baden-Württemberg
Schlossplatz 4 (Neues Schloss)
70013 Stuttgart
Telefon 0711 2793503/3504/3523, Fax 0711 2793899/3909
Pressestelle@fm.fv.bwl.de
www.fm.baden-wuerttemberg.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse

Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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