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24. Juni 2005

Heidelberger Bibliotheken sind Spitze

Bibliotheksranking der Bertelsmann-Stiftung und des Deutschen Bibliotheksverbandes attestiert Stadtbücherei und Universitätsbibliothek Bestnoten

Aus dem bundesweiten Leistungsvergleich zwischen öffentlichen Bibliotheken ist die Stadtbücherei Heidelberg hinter Würzburg als zweitbeste Großstadtbibliothek hervorgegangen. Die Universitätsbibliothek erreichte im Vergleich der deutschen wissenschaftlichen Bibliotheken den dritten Platz. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Bibliotheksindex (BIX), der im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung und des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV) vom Institut für angewandte Sozialwissenschaften (infas) ausgewertet wurde.

Der BIX misst die Leistungen von öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken in den Kategorien "Auftragserfüllung", "Kundenorientierung", "Wirtschaftlichkeit" und "Mitarbeiterorientierung". In diesem Jahr hatten sich mehr als 200 öffentliche und zum zweiten Mal auch 61 Fachhochschul- und Universitätsbibliotheken aus verschiedenen Bundesländern dem freiwilligen Leistungsvergleich gestellt. Das Ergebnis zeigt: Heidelberg ist die einzige deutsche Großstadt, die sowohl im Bereich der öffentlichen wie der wissenschaftlichen Bibliotheken über anerkannt herausragende Einrichtungen verfügt.

Stadtbücherei Heidelberg

Die Stadtbücherei Heidelberg setzt mit der aktuellen Platzierung ihre Erfolgsserie im Bibliotheksranking fort. Stadtbücherei-Direktorin Regine Wolf-Hauschild: "Seit Beginn des Leistungsvergleiches im Jahr 2000 hat die Stadtbücherei immer einen Platz unter den Top Drei erreicht. Das ist bislang keiner anderen deutschen Bücherei gelungen." Auch wenn es in diesem Jahr nach dem ersten Platz im Jahr 2004 "nur" zum zweiten Rang gereicht hat, so verteidigte die Stadtbücherei doch wie in den Jahren zuvor ihren Spitzenplatz in der Kategorie "Kundenorientierung". Niemals zuvor wurden so viele Medien entliehen wie im Jahr 2004. Die Rekordzahl kann sich sehen lassen: 1.276.000 Bücher, Zeitschriften, CDs und DVDs gingen über die Ausleihtheke. Monatlich besuchen 59.000 Personen die Hauptstelle in der Poststraße 15, den Bücherbus und die Zweigstelle der Stadtbücherei auf dem Emmertsgrund. Pluspunkte im Ranking waren weiter: nutzerfreundliche Öffnungszeiten, die große Anzahl an Computerarbeitsplätzen und damit verbunden die Möglichkeit für die Nutzerinnen und Nutzer, dort oft einen Platz zu ergattern.

Universitätsbibliothek Heidelberg

Die Universitätsbibliothek stellte sich dieses Jahr erstmals der Leistungsbewertung und erreichte unter den großen deutschen Hochschulbibliotheken auf Anhieb Platz drei. Mit rund 33.000 aktiven Benutzerinnen und Benutzern und mehr als 1,4 Millionen Ausleihen im vergangenen Jahr bildet die Universitätsbibliothek Heidelberg das Rückgrat der wissenschaftlichen Informationsversorgung der Universität und der ganzen Rhein-Neckar-Region. Sie besitzt weit über drei Millionen Bände und unterhält über 5.000 laufende Zeitschriftenabonnements.

Herausragend sind die beeindruckenden Leistungen im Bereich der elektronischen Informationsversorgung, etwa der frühzeitigen Aufbau eines universitätsinternen elektronischen Dokumentlieferdienstes, die zentrale Digitalisierungswerkstatt zur elektronischen Reproduktion wertvoller Bestände, das Multimediazentrum oder eine jüngst initiierte universitätsweite Bilddatenbank zur Ablösung der traditionellen Diatheken. Wachsenden Zuspruch erfährt auch ein Dokumentenserver, der den Angehörigen der Universität die rasche Online-Publikation ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse erlaubt. Damit beweist die Universitätsbibliothek Heidelberg, dass der Spagat zwischen alten und neuen Medien, die Verbindung von guter Tradition und dynamischem Fortschritt, möglich ist.

Dr. Achim Bonte, stellvertretender Direktor der Universitätsbibliothek: "Im Vergleich zu anderen wissenschaftlichen Bibliotheken, die teilweise große Leistungsschwankungen aufweisen, hat die Universitätsbibliothek Heidelberg in allen Bewertungsbereichen gleichmäßig gute Ergebnisse erzielt. Sie arbeitet wirtschaftlich, ist bei ihren Kunden beliebt und zeigt sich auch regelmäßig innovativ und initiativ im Sinne des weiteres Ausbaus der Benutzerdienstleistungen. Daneben ist es trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen bisher gelungen, einen vergleichsweise gut ausgestatteten Erwerbungsetat zu bewahren."

Stadtbücherei und Universitätsbibliothek wollen ihre gute Zusammenarbeit weiter ausbauen. Ein gemeinsames WWW-Portal zur parallelen Bestandsabfrage befindet sich gegenwärtig in Vorbereitung. Daneben bestehen speziell im Bereich des Kundenservice und der Informationsvermittlung enge Kontakte.

An die Redaktionen: Weitere Infos über das Leistungsangebot der Stadtbücherei finden Sie im Bericht "Jahresergebnisse 2004", der bei der Stadtbücherei erhältlich ist. Die Universitätsbibliothek präsentiert sich ausführlich unter http://www.ub.uni-heidelberg.de/. Für Rückfragen steht Ihnen die Direktorin der Stadtbücherei Heidelberg, Regine Wolf-Hauschild, Telefon 06221/58-36000, zur Verfügung. Fragen zur Universitätsbibliothek beantwortet ihnen gerne Dr. Achim Bonte, stellvertretender Direktor der Universitätsbibliothek, Telefon 06221/54-2381.



Rückfragen bitte an
Presse- und Informationsdienst der Stadt Heidelberg

oder
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse




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