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27. Mai 2005

Universitätsbibliothek Heidelberg baut ihr elektronisches Angebot aus

Novum in der deutschen Informationsversorgung: Die Universitätsbibliothek bietet ihren Nutzern eine Vielzahl hochkarätiger Datenbanken an – Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft

Im Rahmen einer einmaligen Fördermaßnahme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bietet die Universitätsbibliothek Heidelberg ab sofort eine Reihe großer bibliographischer Datenbanken und Volltextdatenbanken zur Online-Nutzung im Universitätsnetz an. Die Datenbanken wurden auf Vorschlag der Sondersammelgebietsbibliotheken aus DFG-Mitteln gekauft und stehen bundesweit an allen deutschen Hochschulen sowie allen Staats-, Landes- und Regionalbibliotheken dauerhaft zur Verfügung, ohne dass für Bibliotheken oder Endnutzer weitere Kosten anfallen. Diese Maßnahme stellt in der deutschen Informationsversorgung ein absolutes Novum dar.

Es handelt sich vorwiegend um interdisziplinäre sowie um geistes- und sozialwissenschaftliche Datensammlungen; im Einzelnen:

Für Angehörige der Universität Heidelberg werden die Datenbanken sukzessive in den nächsten Wochen an gewohnter Stelle im Netz der Universitätsbibliothek angeboten, d.h. über die Datenbankseiten der UB http://www.ub.uni-heidelberg.de/epub oder den Online-Katalog Heidi http://www.heidi.uni-hd.de. Informationen zum Inhalt der einzelnen Datenbanken finden sich ebenfalls über die Seite http://www.ub.uni-heidelberg.de/epub. Der Zugriff ist von allen PC-Arbeitsplätzen auf dem Heidelberger Campus sowie mit HEIDI-Kennung auch von zu Hause aus möglich. Perspektivisch ist geplant, interessierten Einzelpersonen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland, die keinen Zugang über ein Universitätsnetz oder über ihre wissenschaftliche Bibliothek haben, kostenlosen Zugriff durch persönliche Registrierung bei den zuständigen Sondersammelgebietsbibliotheken zu bieten.

Wir freuen uns, unseren Nutzern auf diesem Weg eine Vielzahl hochkarätiger Datenbanken, deren Anschaffung aus eigenen Mitteln die Möglichkeiten der UB um ein Vielfaches überschritten hätte, dauerhaft anbieten zu können. Insgesamt stehen im elektronischen Angebot der UB damit rund 200 Datenbanken zur Verfügung, ergänzt durch mehr als 3 000 elektronische Zeitschriften sowie den Heidelberger Dokumentenserver (HeiDok) mit mehr als 1000 Dissertationen und Abschlussarbeiten im Volltext.



Rückfragen bitte an
Dr. Nicole Kloth
Universitätsbibliothek Heidelberg
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 06221 542570
Kloth@ub.uni-heidelberg.de

allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
www.uni-heidelberg.de/presse

Irene Thewalt
Tel. 06221 542311, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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