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12. April 2005

Die besten Tüftler der Nation

Auch die Hochschul-Forscher im Südwesten sind Spitze

Nicht nur die Entwickler der Firmen in Baden-Württemberg gehören zu den kreativsten Deutschlands. Auch die Forscher der Südwest-Hochschulen sind Spitze. Nach Angaben des Deutschen Patentamtes entfallen auf sie seit Jahren die höchsten Zahlen von Patentanmeldungen. So kamen die Südwest-Hochschulen im Jahr 2003 auf 101 Anmeldungen – weit vor dem zweitplatzierten Sachsen mit 83 Anmeldungen. Bayerns Hochschulen meldeten nur 52 Patente an.

Gute Noten bescheinigt den Tüftlern an den Südwest-Hochschulen auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) als größter Förderer der Grundlagenforschung in Deutschland. Deren letzte Bestenliste platziert fünf baden-württembergische Universitäten – Stuttgart, Karlsruhe, Konstanz, Tübingen, Heidelberg – unter den ersten zehn Hochschulen; unter den 80 bewerteten Universitäten bundesweit nimmt Stuttgart Platz eins ein. Die DFG legt dabei die verteilten Fördermittel für die Forschung im Verhältnis zu der Zahl der Wissenschaftler zu Grunde.

Heidelberg in der Spitzengruppe

Auch bei den absoluten Förderbeiträgen liegen vier Universitäten im Land – Tübingen, Heidelberg, Stuttgart und Karlsruhe – unter den ersten zehn. Dieses Ranking ist nicht nur Indikator für die rege Tätigkeit der Forscher im Südwesten, sondern auch für ihre Kreativität und Innovationskraft. Werden die einzelnen Fächer betrachtet, so liegt beim DFG-Einwerbevolumen die Universität Karlsruhe auf Platz eins bei den Naturwissenschaften, bei den Geisteswissenschaften kommen sechs der zehn besten Universitäten aus Baden-Württemberg.

Für Forschung und Entwicklung geben die Hochschulen im Land jährlich mehr als eine Milliarde Euro aus. Im Jahr 2002 etwa waren es 1,2 Milliarden Euro, davon 628,7 Millionen Grundfinanzierung (51,5 Prozent) aus dem Landeshaushalt und 541,1 Millionen Euro (44,3 Prozent) aus Drittmitteln. Das sind Gelder der EU, der DFG und des Bundes. Der Drittmittelanteil lag fünf Jahre zuvor noch bei 37,8 Prozent.

Schlüssel- und Querschnittstechnologien

Besondere Förderung genießen im Südwesten die Schlüssel- und Querschnittstechnologien. Schlüsseltechnologien wie etwa der Laser haben oft nur einen geringen Anteil an der Wertschöpfung, sind aber unverzichtbar für die Wettbewerbsfähigkeit einer Wirtschaft. Biotechnologie, Informatik und Lebenswissenschaften (Biologie, Medizin sowie Agrarwissenschaften, Biochemie, -ethik und -informatik) bilden als Querschnittstechnologien einen weiteren Schwerpunkt. Das Stuttgarter Wissenschaftsministerium gibt die Zahl der Vollzeitstellen in Forschung und Entwicklung der Hochschulen mit mehr als 8700 an. Hinzu kommt Verwaltungs-, technisches und sonstiges Personal mit 4760 Stellen.

Der Transfer von der Grundlagenforschung in die wirtschaftliche Anwendung erfolgt im Südwesten über gemeinsame Forschungsvorhaben und über branchen- und themenbezogene Zusammenschlüsse. Existenzgründungen aus den Hochschulen heraus hat das Land unter anderem mit dem Programm "Junge Innovatoren" stimuliert.
Julia Giertz

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
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