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21. April 2005

Hilfe durch Senioren nach dem verheerenden Seebeben

Ausgelöst durch das Seebeben in Südasien und dessen verheerende Folgen hat das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg die Initiative "Senioren helfen bei Katastrophen" ins Leben gerufen

Ausgelöst durch das Seebeben in Südasien und dessen verheerende Folgen hat das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg die Initiative "SeheKa – Senioren helfen bei Katastrophen" ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Initiative ist eine Plattform geschaffen worden, die dazu dient, ehrenamtliches Engagement älterer Menschen für die Betroffenen der Flutkatastrophe, deren Angehörige und Hinterbliebene zu koordinieren. Ältere Menschen sollen als ehrenamtliche Helfer an Hilfsorganisationen vermittelt werden, um sich über die Bereitstellung von Spenden hinaus mit ihrem Erfahrungs- und Expertenwissen vor allem innerhalb Deutschlands an der Katastrophenhilfe, insbesondere der Katastrophennachsorge, beteiligen zu können.

Senioren haben viel zu bieten: Sie besitzen berufsbezogene bereichsspezifische Wissenssysteme, effektive Handlungsstrategien, kommunikative und psychosoziale Fähigkeiten, Offenheit für neue Anforderungen und Verpflichtungen und nicht zuletzt Zeit. Anders ausgedrückt: Wir haben es mit Spezialisten im Ruhestand zu tun, wie etwa mit Psychologen, Medizinern, Juristen, Ökonomen, Handwerkern, Krankenschwestern, Pflegern etc., welche die Flutopfer auf vielfältige Weise mit ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz unterstützen können.

Bis dato findet sich ehrenamtliches Engagement für die Flutopfer nur vereinzelt und wird primär von Menschen geleistet, die im jungen oder mittleren Erwachsenenalter sind. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements in diesem Bereich, insbesondere älterer Menschen, augenblicklich nicht öffentlich diskutiert werden. Ältere Menschen wissen oft nicht, wie sie sich einbringen können, Hilfsorganisationen nicht, wie sie ältere Menschen ansprechen sollen. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Deutschland und angesichts der langjährigen Berufs- und Lebenserfahrung von Senioren stellt sich die Frage, ob wir es uns leisten können und wollen, diese Ressourcen auf Dauer ungenutzt zu lassen.

Die Initiative "SeheKa" ermöglicht zum einen die Nutzung der vielfältigen Kompetenzen älterer Menschen für die Katastrophenhilfe, zum anderen bietet sie die Gelegenheit, sich des großen Gewinns bewusst zu werden, der aus der Mitverantwortung älterer Menschen erwächst.

Gefördert wird die Initiative von der Robert Bosch Stiftung.

Interessierte Senioren, Organisationen, Institutionen und Helfersuchende können sich beim Institut für Gerontologie unter folgendem Kontakt melden:

Dipl.-Psych. Ines Prokop
Institut für Gerontologie
Bergheimer Str. 20
69115 Heidelberg
Tel. 06221 548197, Fax 545961
prokop@seheka.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse


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