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22. April 2005

Gemeinsam gegen studentische Wohnungsnot

Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH) baut für das Studentenwerk Heidelberg ein Wohnheim in der Schlierbacher Landstraße 9

Die große studentische Wohnungsnot ließ auch Heidelbergs kommunale Wohnungsbau-gesellschaft, die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH), nicht kalt: Schon im Sommer vergangenen Jahres schlug GGH-Geschäftsführer Peter Bresinski dem Geschäftsführer des Studentenwerks Dieter Gutenkunst vor, ein gemeinsames Projekt anzugehen, um neuen Wohnraum für Studierende zu schaffen.

Ein geeignetes Objekt war bereits vorhanden: Die GGH wollte schon geraume Zeit das Gebäude Schlierbacher Landstr. 9 (ehemals "Schlierbacher Schiff") einer anderen Nutzung zuführen. Dort Studierende anzusiedeln bot sich geradezu an – der Weg in die Stadt und damit zur Universität ist kurz und dank der Busverbindungen und der S-Bahn auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen.

GGH und Studentenwerk waren sich daher rasch einig: Die GGH würde bauen, das Studentenwerk sich an der Finanzierung beteiligen und das fertige Wohnheim zunächst für einen Zeitraum von zehn Jahren mit Verlängerungsoption anmieten. Auch die Planung des Architektur-Büros "hübner + erhard und Partner" schritt zügig voran, sodass jetzt der Bauantrag eingereicht werden konnte und noch im Sommer mit dem Abriss und anschließendem Neubau begonnen werden soll. Die Fertigstellung des neuen Wohnheims ist zum Wintersemester 2006/07 geplant – wenn alles wie erhofft läuft, könnten im Oktober nächsten Jahres die ersten Heidelberger Hochschüler ihre neue Heimstatt beziehen.

Das neue Wohnheim wird aus zwei Baukörpern bestehen, die sich um einen Innenhof gruppieren und auf drei Stockwerken in 3- und 5-Zimmer-Wohnungen (circa 65 bis 110 Quadratmeter) Platz bieten für 93 Studierende. Die 5-Zimmer-Wohnungen werden als Maisonette-Wohnungen gebaut, in deren oberen Stockwerken die Wohngemeinschaften sogar in den Genuss von Dach-Terrassen kommen, die gemeinsam genutzt werden können. Im Erdgeschoss befinden sich separate Abstellräume, PKW-Stellplätze sowie Räume für Waschmaschinen und Trockner. Außerdem sind zwei kleine Ladengeschäfte sowie ein Gemeinschaftsraum für die Bewohner geplant.

Die Zimmer werden komplett möbliert und verfügen alle über Telefon- und Kabelfernseh-Anschluss. Jede Wohnung hat außerdem eine große und voll ausgestattete Küche. Und was für Studierende natürlich besonders wichtig ist: Die Gesamtmieten – inklusive aller Neben- und Betriebskosten bis hin zur Kabelgebühr und den Stromkosten – werden voraussichtlich bei günstigen 270 Euro liegen.

Rückfragen bitte an
Dieter Gutenkunst
Geschäftsführer des Studentenwerks Heidelberg
Tel. 06221 542640
Dieter.Gutenkunst@urz.uni-heidelberg.de

Renate Homfeld
Leiterin Abteilung Studentisches Wohnen
Tel. 06221 542656
Renate.Homfeld@urz.uni-heidelberg.de

Alexander Werschak
Pressesprecher des Studentenwerks Heidelberg
Tel. 06221 542644
pr.stw@urz.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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