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28. April 2005

Hochleistungsmedizin, Spitzenforschung und individuelle Gesundheitsvorsorge

Tag der Offenen Tür der Medizinischen Universitätsklinik am 7. Mai – Komplettes Programm unter: www.klinikum.uni-heidelberg.de

Von der Klinik-Seelsorge bis zum Herzkatheter mit Magnetresonanztomographie, von Autogenem Training bis zur Stammzelltherapie: Die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg stellt an ihrem Tag der Offenen Tür am 7. Mai ihr umfassendes medizinisches Angebot vor. Unter www.klinikum.uni-heidelberg.de ist jetzt das komplette Programm vorab einzusehen.

In einem der modernsten Klinikgebäude Europas, auf dem Universitätscampus Im Neuenheimer Feld 410, präsentiert sich die neue Krehl Klinik zum ersten Mal seit ihrem Umzug den Besuchern. Von 10 bis 17 Uhr bieten die Mitarbeiter mehr als 100 Informationsstände, Vorträge, Demonstrationen, Führungen und kostenlose Check-up-Tests für den "Heidelberger Gesundheitspass". Die Besucher können sich vor Ort über das breite Angebot aus Hochleistungsmedizin, Pflege auf internationalem Niveau und Spitzenforschung informieren.

Renommierte Experten geben in einer Vortragsreihe im Hörsaal Einblicke in aktuelle medizinische Themen

Im Fokus steht u.a. ein dringliches Problem der Medizin: Wie können Neben- und Wechselwirkungen von Arzneimitteln vermieden werden? Professor Dr. Walter Haefeli, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie, stellt um 12.30 Uhr den elektronischen Arzneimittelberater AiD vor: Der Arzneimittel-Informations-Dienst lotst den Arzt sicher durch den deutschen Arzneimittel-Dschungel mit mehr als 57.000 Medikamenten, möglichen Kombinations-Therapien, ihren Wechsel- und Nebenwirkungen, Dosierungsanpassungen und nicht zuletzt Preisen.

Als elektronisches Hilfsmittel im Intranet "zaubert" der AID in wenigen Sekunden Informationen zu jedem Präparat auf einen der über 5.000 vernetzten Terminals des Klinikums und macht so die Arzneimittel-Therapie sicherer, wirkungsvoller und günstiger. Beim Tag der Offenen Tür können Besucher ihre eigene Medikation checken lassen!

Den Stress-Molekülen auf der Spur

"Macht Stress krank?" Auf diese Frage werden auch medizinische Laien mit "Ja" antworten. Wissenschaftliche Studien bestätigen diese Alltagsbeobachtung: Wer am Arbeitsplatz unter Druck steht, kaum sozialen Rückhalt hat und dem Leben wenig positive Seiten abgewinnen kann, hat ein höheres Risiko für arteriosklerotische Gefäßschäden und damit für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Doch wie schlagen sich diese psychischen Faktoren konkret in den Körperzellen nieder? Diese Frage beantwortet Professor Dr. Peter Nawroth, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, in seinem Vortrag am Tag der Offenen Tür (11 Uhr und 15.30 Uhr). Dem Experten und seinen Mitarbeitern ist es erstmals gelungen, molekulare Veränderungen durch psychische Belastungen beim Menschen nachzuweisen: In einer Stress-Situation wird ein bestimmtes Protein in den Körperzellen aktiviert, das Entzündungen und Abbauprozesse auslöst und in Gang hält.

Zentrale Anlaufstelle für Krebspatienten: Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen

Bereits heute behandeln die Heidelberger Kliniken jährlich rund 6.000 Krebspatienten. Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg – ein Kooperationsprojekt des Universitätsklinikums, des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Thoraxklinik Heidelberg-Rohrbach und der Deutschen Krebshilfe – wird die überregionale Bedeutung des Standortes für Tumorpatienten weiter stärken.

Von der beispielgebenden Struktur des NCT, die klinische Patientenversorgung mit aktueller Krebsforschung verknüpft, profitieren Patienten doppelt: Zum einen steht Ihnen eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung, in der sie umfassend betreut werden, zum anderen lassen sich neue Erkenntnisse und viel versprechende Ansätze aus der Grundlagenforschung schneller in der klinischen Praxis einsetzen.

Professor Dr. Otmar Wiestler, Wissenschaftlicher Stiftungsvorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums, und PD Dr. Dirk Jäger, Leitender Arzt an der Klinik und Poliklinik für Onkologie am Universitäts-Spital Zürich, der künftig am NCT tätig sein wird, stellen im Rahmen der Vortragsreihe am Tag der Offenen Tür das Centrum vor (Start: 13.30 Uhr).

Der Tag der Offenen Tür der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg findet statt am 7. Mai von 10 bis 17 Uhr, Im Neuenheimer Feld 410.

Für das leibliche Wohl und Kinderbetreuung ist gesorgt. Parkplätze sind vorhanden. Ein Shuttle-Bus fährt zwischen Klinik, Bismarckplatz und Bahnhof.

Programm und weitere Informationen: www.klinikum.uni-heidelberg.de

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 – 56 45 36
Fax: 06221 – 56 45 44
Handy: 0170 – 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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