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22. April 2005

Gemeinsam Europa im Blick

Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften der Universität Heidelberg wurde feierlich eröffnet

Mit einem Festakt in der Alten Aula der Universität wurde am Mittwoch Abend die Eröffnung des Zentrums für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften (ZEGK) begangen. Zwar fällt die Gründung des Zentrums bereits in den Oktober des letzten Jahres, doch nach einer notwendigen Phase des Zusammenfindens konnten nun in angemessen feierlichem Rahmen die ersten konkreten Zielsetzungen und Projekte präsentiert werden.

Das ZEGK besteht aus einem Verbund von sechs Instituten, die alle der Philosophischen Fakultät zugeordnet sind. So schlossen sich zu dieser neu gestalteten Institution das Historische Seminar, das Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde, das Institut für Religionswissenschaft, das Institut für Europäische Kunstgeschichte, das Musikwissenschaftliche Seminar sowie das Seminar für Osteuropäische Geschichte zusammen. Die Neustrukturierung gerade dieser Disziplinen verstehen die Verantwortlichen nicht als willkürlichen, sondern aufgrund einer inneren Kohärenz als schlüssigen Akt.

Diese Kohärenz äußert sich in der gemeinsamen Erforschung der Geschichte und kulturellen Errungenschaften Europas und der Neuen Welt vom Frühmittelalter bis in die heutige Zeit. Eine umfassende Vereinheitlichung der methodischen Ansätze wird allerdings nicht angestrebt. Allein die Auffassung, wie "Europa" bzw. "europäisch" zu definieren sei, darf und wird wohl innerhalb des ZEGK weiter kontrovers bleiben. Diese Vielfalt unter einem Dach wird jedoch als Chance begriffen: Die geschäftsführende Direktorin des Zentrums, Lieselotte E. Saurma, nennt als Kern der Bereicherung "die eigenen fachspezifischen Prämissen mit den Augen der anderen Disziplinen erkennen zu lernen." Die unbestreitbare Stärke der einzelnen Institute könne, so Saurma, auf ihre je eigene Weise weiterstrahlen, doch die Vision bestehe darin, jene Schnittstellen gezielt zu nutzen, an denen sich die Strahlenbündel kreuzten. Dadurch erhofft sich das Zentrum ein schärferes Profil in der Außendarstellung, um nicht zuletzt besser auf die wachsende Internationalisierung der Geisteswissenschaften zu reagieren.

Einen ersten Eindruck von der Arbeit des ZEGK bietet die in diesem Sommersemester stattfindende (und auch der interessierten Öffentlichkeit zugängliche) Ringvorlesung unter dem Titel "Europa – aber was ist das? Die Krise der Großen Erzählungen".
Susanne Rotzinger

INFO: Das ZEGK präsentiert sich und seine Projekte im Internet unter www.zegk.uni-hd.de

Rückfragen bitte an
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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