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27. April 2005

Ausstellung "300 Jahre Universität Breslau" an der Universität Heidelberg

Auf 40 Tafeln wird die bewegte Geschichte der Breslauer Universität gezeigt – Die Ausstellung ist wochentags vom 29. April bis 31. Mai 2005 im Foyer der Neuen Universität zu sehen – Die Medien sind zur Ausstellungseröffnung am 28. April, 19.00 Uhr, Bel Etage der Alten Universität, herzlich eingeladen

"300 Jahre Universität Breslau", so lautet der Titel der Ausstellung, die das Universitätsmuseum in Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Universität Breslau, heute Wroclaw, präsentiert. Die umfangreiche Schau wurde erstmals anlässlich des Jubiläums der zweitältesten Universität in Polen im dortigen Museum gezeigt.

Die Ausstellung in Heidelberg führt auf 40 Tafeln die bewegte Geschichte der Breslauer Universität von ihrer Gründung bis zur Gegenwart vor. Gezeigt werden dabei Abbildungen der Gründungsurkunden sowie alte Grafiken und Stiche mit Ansichten der Universitätsgebäude. Als erstes wurde der Mathematische Turm mit seinem astronomischen Observatorium erbaut. Mit der Aula Leopoldina und der Jesuitenkirche wurden barocke Schmuckstücke geschaffen, die sich in ihren allegorischen Darstellungen auf die Breslauer Universität beziehen und heute noch mit ihrer überbordenden Ausgestaltung beeindrucken.

Reich bebildert wird das studentische Leben in Breslau von der Gründung der Universität bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts vorgestellt. So zeigen historische Illustrationen die Unternehmungen und Feste der Breslauer Studentenschaft. Darunter sind Darstellungen des Zobtenkommers, einer Feier, bei der die Studenten auf den nahegelegenen Berg Zobten zogen, um sich dort zu vergnügen. Die amüsanten Seiten des Studentenlebens vermitteln daneben satirische Postkarten und Zeichnungen. Aber auch die Anstrengungen und deren Lohn werden dargestellt, wie etwa eine Liste der Empfänger des Bakkalaureats am Lehrstuhl für Mathematik und Physik aus dem Jahr 1739.

Vom regen Geistesleben zeugen neben der Universitätsbibliothek die Fakultätsgebäude. Gerade in diesem Bereich der Ausstellung wird ein Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft der Leopoldina geschlagen. Neben den Abbildungen der alten Gebäude und ihrer historischen Ausstattung runden beispielhaft neue Planungen und Einrichtungen für die aktuelle wissenschaftliche Arbeit das Gesamtbild ab.

Die Ausstellung ist wochentags vom 29. April bis 31. Mai 2005 im Foyer der Neuen Universität zu sehen.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 28. April wird der Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft der Universität Breslau, Prof. Dr. Norbert Heisig aus Hamburg, über die Geschichte der Leopoldina referieren.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Matthias Untermann
Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542354
untermann@khi.uni-heidelberg.de

Allgemeine Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


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