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29. März 2005

Medizinforschung an der Universität Heidelberg unter den Top 20 weltweit

Führend in Deutschland, in Europa auf Platz 5 – Erfolg durch enge Kooperation starker vorklinischer Fächer mit den Kliniken

Die Medizinische Fakultät Heidelberg gehört zu den zwanzig weltweit führenden biomedizinischen Forschungseinrichtungen. Nach einem internationalen Ranking des renommierten britischen "Times Higher Education Supplement" im März 2005 nimmt sie Platz 16 unter den Top 100 ein – und ist damit die beste deutsche medizinische Universitätseinrichtung vor der Humboldt Universität Berlin (Platz 32), den Universitäten Frankfurt und München (beide Platz 38). Innerhalb Europas belegt Heidelberg Platz 5.

Das Ranking beruht auf einer Befragung von 1.300 Wissenschaftlern aus 88 Ländern zu den besten biomedizinischen Hochschulen weltweit. In die Bewertung floss zudem das Verhältnis von Wissenschaftlern/Studenten ein sowie die Häufigkeit, mit der wissenschaftliche Veröffentlichungen der Hochschule von anderen Wissenschaftlern zitiert wurden.

"Heidelberg zeichnet sich vor allem durch eine enge Zusammenarbeit der sehr starken vorklinischen, theoretischen Fächer wie Anatomie, Physiologie und Biochemie untereinander sowie mit den klinischen Fächern aus", erklärt Dekan Professor Dr. Claus R. Bartram das hervorragende Abschneiden seiner Fakultät. Dies komme der raschen Entwicklung innovativer Therapien zugute.

Auch die Kooperation der Wissenschaftler mit international renommierten Institutionen wie dem Europäischen Molekularbiologie Labor (EMBL) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum am Standort Heidelberg trage wesentlich zur Exzellenz der biomedizinischen Universitätsforschung in Heidelberg bei.

"Unser Ziel ist es nun, an die führenden europäischen biomedizinischen Hochschulen aufzuschließen", sagt Professor Bartram. Auf Platz 2, 3 und 4 des Times-Ranking werden die britischen Universitäten Cambridge, Oxford und London genannt; das Karolinska-Institut in Stockholm belegt Platz 7. Spitzenreiter ist die US-Universität Harvard.

Bereits 2002 belegte die medizinische Forschung an der Universität Heidelberg einen Spitzenplatz unter den deutschen Hochschulen: Eine Studie des "Center for Science and Technology Studies" in Leiden, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben worden war, hatte anhand der Zitierungen wissenschaftlicher Veröffentlichungen die führende Stellung Heidelbergs belegt.

Im vergangenen Jahr hatte das Ranking des "Times Higher Education Supplements" die gesamte Universität Heidelberg als einzige deutsche Hochschule unter den Top 50 (Platz 47) ermittelt. Innerhalb Europas belegte Heidelberg Platz 12.

Ansprechpartner:
Professor Dr. Claus R. Bartram
Ärztlicher Direktor des Instituts für Humangenetik
Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg
Tel: 06221/ 56 51 52
E-Mail: cr_bartram@med.uni-heidelberg.de

Weitere Information im Internet:
Ranking des "Times Higher Education Supplement":
www.thes.co.uk/main.aspx?fta=476433
Das Ranking kann angefordert werden unter contact@med.uni-heidelberg.de

Studie des "Center for Science and Technology Studies":
http://idw-online.de/pages/de/news47111

Rückfragen bitte an:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
Handy: 0170 / 57 24 725
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.med.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg


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